Am Mittwoch, 14. Januar 2026, um 17.30 Uhr plant das „Netzwerk Karlsruhe gegen rechts“ einen Protest vor der Badnerlandhalle in Neureut, wie das Netzwerk in einer Pressemitteilung bekannt gibt. Anlass ist eine Wahlkampfveranstaltung der AfD am selben Tag unter dem Titel „Das große Gipfeltreffen unserer Ministerpräsidenten-Kandidaten“ mit Markus Frohnmaier (für Baden-Württemberg) und Ulrich Siegmund (für Sachsen-Anhalt).
Baden-Württembergischer AfD-Kandidat gilt als verfassungswidrig
Siegmund war Teilnehmer des Treffens in Potsdam, das durch die Correctiv-Recherche vor zwei Jahren öffentlich wurde. Dort hatten sich AfD-Politiker und -Politikerinnen, Mitglieder der Werteunion, Unternehmer und Personen aus dem rechtsextremen Spektrum getroffen, um unter anderem über Pläne zur Deportation von Menschen mit Migrationshintergrund zu sprechen. Siegmund selbst habe laut damaligen Medienberichten seine Anwesenheit bei dem Treffen bestätigt. Er sei „als Privatperson“ vor Ort gewesen.
Markus Frohnmaier, Kandidat für Baden-Württemberg, wird in der Mitteilung mit engen Kontakten zur rechtsradikalen Szene in Verbindung gebracht.
Netzwerk stellt klar: AfD und ihre Positionen in Neureut nicht willkommen
Das Netzwerk gegen rechts kündigt an, der AfD in Neureut mit Protesten zu begegnen und die Veranstaltung kritisch zu begleiten. Ziel sei es, deutlich zu machen, dass die AfD und ihre Positionen in Neureut nicht willkommen seien.
ka-news ist Teil des „Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Karlsruhe“. Das Bündnis gründete sich 2024, als bundesweit und auch in Karlsruhe tausende Menschen auf die Straße gingen, um gegen Rechts zu demonstrieren.
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