Auch Haus von Rapper betroffen

Explosionen: Parallele in Düsseldorf und Krefeld

07.01.2026 – 17:26 UhrLesedauer: 1 Min.

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Das Haus in Düsseldorf nach der Explosion (Archivfoto): Ermittler fanden Hinweise auf einen Sprengsatz. (Quelle: David Young/dpa)

Die Sprengsätze bei Explosionen an Wohnhäusern in Düsseldorf und Krefeld waren fast baugleiche Blitzknallsätze. Gibt es eine Verbindung zur Drogenkriminalität?

Die Explosionen an Wohnhäusern in Düsseldorf und zuletzt in Krefeld sind durch fast baugleiche Sprengsätze verursacht worden. Das hat die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft auf Anfrage mitgeteilt. In beiden Fällen war erheblicher Schaden entstanden. Hinweise auf Bezüge zur Drogenkriminalität lägen bislang nicht vor.

Einem Gutachten des Landeskriminalamts zufolge handelte es sich bei dem Sprengsatz in Düsseldorf um einen sogenannten Blitzknallsatz. Das Haus, an dem der Sprengsatz in Düsseldorf Ende November explodierte, gehört einem bekannten Rap-Musiker.

In Krefeld war am zweiten Weihnachtstag die Haustür eines Mehrfamilienhauses durch eine Explosion zerstört worden. Durch die Explosion waren wie in Düsseldorf Scheiben des gegenüberliegenden Hauses zersplittert.

Im Jahr 2024 war das Rheinland von einer Explosionsserie mit 22 Tatorten heimgesucht worden. Die meisten Explosionen fanden in Köln und Umgebung statt. Explosionen gab es aber auch in Düsseldorf und Duisburg.

Auslöser waren nach Erkenntnissen der Ermittler Auseinandersetzungen zwischen Drogenbanden und der Diebstahl von rund 300 Kilogramm Cannabis aus einer Lagerhalle in Hürth bei Köln. Die Ermittlungen führten bis Januar 2025 zur Identifizierung von 35 Tatverdächtigen.