13:30 Uhr | Drohnenangriff auf russisches Öllager – ein Toter

Im Öldepot Stary Oskol in der russischen Region Belgorod ist nach einem ukrainischem Drohnenangriff ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Tanks eines Öllagers seien in Brand geraten, teilte der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram mit. Der Kommandeur der ukrainischen Drohnentruppen, Robert Browdi, bestätigte neben weiteren Angriffen auch einen auf dieses Öllager.

Gladkow zufolge starb außerdem im russischen Dorf Gruskoje nahe der ukrainischen Grenze ein Mann bei der Explosion einer ukrainischen Drohne. (Quelle: dpa)

13:27 Uhr | Ukraine: Ein Toter in Cherson/ Verletzte in Dnipro

Ungeachtet der internationalen Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs gehen die Kampfhandlungen weiter. In der südukrainischen Stadt Cherson wurde nach Angaben des Gebietsgouverneurs ein Mann durch russischen Beschuss getötet. Moskaus Militär habe seit dem frühen Morgen das Stadtzentrum beschossen.

Nach Behördenangaben wurden in der Stadt Dnipro im Südosten der Ukraine Wohnhäuser und eine Berufsschule angegriffen. Sieben Menschen hätten akute Stressreaktionen erlitten. (Quelle: dpa)

11:07 Uhr | BSW-Chef de Masi gegen Beteiligung an Ukraine-Sicherung

BSW-Chef Fabio de Masi lehnt eine deutsche Beteiligung an der Absicherung eines möglichen Waffenstillstands in der Ukraine ab. „Die Bundeswehr hat weder Kapazitäten noch Fähigkeiten, den Frieden in der Ukraine zu sichern“, sagte de Masi der Nachrichtenagentur AFP. Es sei lebensfremd anzunehmen, Russland würde einer Stationierung westlicher Truppen in der Ukraine zustimmen. Kanzler Friedrich Merz wirft der BSW-Chef vor, mit dem Feuer zu spielen. „Würde der Konflikt neu aufflammen, wären wir zudem im direkten Krieg mit Russland“, sagte de Masi.

10:29 Uhr | Tschechin koordiniert weiterhin Munitionsbeschaffung

Tschechien will die von ihm angeführte Initiative zur Lieferung von Artilleriemunition an die Ukraine doch nicht beenden. Das teilte der neue tschechische Premierminister Andrej Babis mit. Trotz seiner früheren Kritik an dem Projekt erklärt Babis nach seiner Teilnahme am Gipfel in Paris, dass die Tschechische Republik weiterhin Koordinator der Initiative bleiben werde, die Artilleriegranaten für die Ukraine beschafft und liefert. Doch werde man keine Steuergelder tschechischer Bürger mehr in das Vorhaben investieren, sagte Babis. Zugleich forderte er, dass alles transparent und ohne Korruption ablaufen müsse. (Quelle: dpa)