
Stand: 07.01.2026 12:16 Uhr
Nach dem Fund einer Leiche im Gleisbett bei Göttingen ist nun klar, wie der 25-Jährige gestorben ist. Er wollte laut Polizei zwischen zwei Wagen eines ICE mitfahren und verlor den Halt.
Der Mann aus Hannover ist bei dem „tragischen Unfall“ vermutlich wegen der hohen Geschwindigkeit vom Zug gefallen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Er prallte den Angaben nach daraufhin gegen einen Betonpfeiler sowie eine Warnbake und wurde dadurch tödlich verletzt. Eine Obduktion hatte ergeben, dass der 25-Jährige infolge eines „massiven Aufpralls“ gestorben war. Nach Einschätzung der Polizei könnte der Leichnam mehrere Tage an der Fundstelle gelegen haben. Der ICE war von Hannover in Richtung Kassel unterwegs.
Bahnmitarbeiter entdeckte Leiche im Gleisbett
Ein Bahntechniker hatte den Leichnam Ende Dezember bei einer routinemäßigen Gleisbegehung an einem Gleisbett der ICE-Trasse bei Göttingen gefunden. Der Fernverkehr in Göttingen war während des Polizeieinsatzes für etwa zwei Stunden beeinträchtigt.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 07.01.2026 | 12:00 Uhr