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Der Leihklub Bremen bietet eine Alternative zum traditionellen Konsumverhalten an. Mitglieder sollen Gegenstände ausleihen können, statt sie zu kaufen.

An der Großen Straße 20, nahe Radio Bremen, hat der Leihklub Bremen seine Pforten ab sofort geöffnet und bietet eine Lösung für all jene, die Dinge des täglichen Lebens nicht kaufen, sondern leihen möchten. Von Akkubohrern über Zelte bis hin zu Küchengeräten – der Leihklub will es seinen Mitgliedern ermöglichen, eine Vielzahl von Gegenständen unkompliziert und kostengünstig auszuleihen.

Besonderes Lager-Konzept geht in Bremen an den Start: So funktioniert es

Das Konzept des Leihklubs: Mitglieder zahlen einen monatlichen oder jährlichen Beitrag und erhalten Zugang zu über 150 Gegenständen im zentralen Lager, das rund um die Uhr geöffnet ist. „Mitten in der Nacht Heißhunger auf Crêpes? Kein Problem, der Crêpe-Maker ist nur ein Katzensprung entfernt“, heißt es vom Verein dazu.

Leihen statt Kaufen: Besonderes Lager-Konzept geht in Bremen an den StartAuch Werkzeuge soll man sich leihen können. © Jens Büttner/dpa

Über einen Online-Katalog können Mitglieder die Verfügbarkeit der Gegenstände prüfen und diese dann reservieren. Die Abholung erfolgt dann selbstständig im Leihlager. Durch regelmäßige Lageröffnungen sollen Interessierte die Möglichkeit bekommen, den Leihklub kennenzulernen und Mitglied zu werden.

Die nächsten Termine zur Lageröffnung im Jahr 2026 sind wie folgt angegeben:

19. Februar 18:30 – 19:30 Uhr 7. März 14:00 – 15:00 Uhr 13. April 19:30 – 20:30 Uhr 10. Mai 11:00 – 12:00 Uhr 9. Juni 18:00 – 19:00 Uhr 10. Juli 18:30 – 19:30 Uhr 12. August 18:00 – 19:00 Uhr 10. September 18:30 – 19:00 Uhr 6. Oktober 19:00 – 20:00 Uhr 12. November 18:30 – 19:30 Uhr 12. Dezember 16:00 – 18:00 Uhr

Auf der Homepage des Leihclubs Bremen lassen sich Besichtigungstermine buchen.

Leihclub eröffnet in Bremen: Gründer erläutern Konzept – „Sind eine solidarische Gemeinschaft“

Neben der Kosteneffizienz würde das Modell auch Platzersparnis bieten, preisen die Macher an, da Gegenstände nicht mehr zu Hause aufbewahrt werden müssten. Vor allem Nachhaltigkeit ist laut den Gründern ein zentraler Aspekt. „Der Leihklub trägt dazu bei, den Konsum zu reduzieren und die Lebensdauer von Produkten zu verlängern“, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Und weiter: „Wir sind eine solidarische Gemeinschaft. Das Prinzip ‚Zugang statt Besitz‘ fördert eine gerechtere Nutzung von Ressourcen und entlastet sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt.“ Der Austausch von Ideen und die Mitgestaltung des Vereinslebens stünden im Vordergrund. Mitglieder sollen sich einbringen können.

In Bremen ist auch ein Flohmarkt mit einzigartem Konzept in das leer stehende Karstadt-Gebäude gezogen.