Mit „Spider-Man“ und vor allem „Spider-Man 2“ hat er zwei der besten Comic-Adaptionen überhaupt abgeliefert. Trotzdem freuen wir uns dann besonders, wenn Sam Raimi zwischen seinen Blockbustern solche kleineren fiesen Filme wie „Send Help“ abliefert:
Gleich mit seinem ersten Langfilm „Tanz der Teufel“ schrieb Sam Raimi Horrorfilmgeschichte – und schockte zugleich die (deutsche) Filmzensur! Auch danach lieferte er mit „Tanz der Teufel 2“, „Armee der Finsternis“ oder „Darkman“ immer wieder subversives Kultkino! Zugleich schwang er sich mit Mega-Produktionen wie der „Spider-Man“-Trilogie, „Die fantastische Welt von Oz“ oder seinem Marvel-Comeback „Doctor Strange In The Multiverse Of Madness“ aber auch zu einem der erfolgreichsten Hollywood-Regisseure der vergangenen drei Jahrzehnte auf.
Für seine Fans der ersten Stunde bedeutete dieser Mainstream-Erfolg allerdings auch, dass die Wartezeiten auf „waschechte“ Raimi-Filme zwischen den Blockbustern immer länger wurden. So liegt der maßlos unterschätze Höllentrip „Drag Me To Hell“ nun auch schon 17 (!) Jahre zurück. Höchste Zeit also, dass Sam Raimi zu jenem superfiesen, dunkelschwarzen Humor zurückkehrt, der ihn einst berühmt gemacht hat – und genau das scheint er in „Send Help“ zu tun, der bereits am 29. Januar 2026 in den deutschen Kinos startet.
Während es den neusten Trailer (bislang) nur im englischen Original gibt, haben wir hier auch noch einen früheren Trailer in der deutschen Synchronfassung für euch:
Darum geht’s in „Send Help“
„Send Help“ ist gewissermaßen ein Update des Kultmeisterwerks „Hingerissen von einem ungewöhnlichen Schicksal im azurblauen Meer im August“ (und Guy Ritchies schrottigem Madonna-Remake „Swept Away“): Linda Liddle („Wie ein einziger Tag“-Star Rachel McAdams) ist mit ihrem Zahlengeschick und Vertragsverständnis in ihrer Firma eigentlich unverzichtbar – aber das Lob für die Arbeit streicht dann trotzdem immer nur der Hosenträger tragende Boys Club um ihren neuen Boss Bradley Preston (Dylan O’Brien aus „Maze Runner“) ein.
Linda ist zwar professionell sehr fähig, aber zwischenmenschlich kaum durchsetzungsfähig. Das ändert sich allerdings schlagartig, als sie und ihr Chef auf einer einsamen Insel bruchlanden. Plötzlich zahlt sich ihr Survival-Show-Wissen voll aus – und auch wenn sich Bradley zumindest zunächst weiterhin wie der Big Boss aufspielt, übernimmt Linda in dieser lebensbedrohlichen Situation immer mehr die Kontrolle – was ihr so gut gefällt, dass sie sich irgendwann die Frage stellt, ob sie überhaupt gerettet werden will…
Ebenfalls 2026 wird es auch mit der „Tanz der Teufel“/„Evil Dead“-Reihe weitergehen. Sam Raimi führt dabei zwar nicht selbst Regie, sondern ist „nur“ als Produzent beteiligt, aber hier aber wir dennoch alle aktuellen Informationen zu „Evil Dead: Burn“ für euch zusammengestellt: