In den vergangenen Tagen waren die Sternsinger bereits an öffentlichen Orten im Stadtgebiet zu sehen und haben unter anderem Kindertagesstätten und Pflegeheime besucht./Fotos: Stadt Garbsen

Garbsen – Sternsinger segnen das Rathaus – Garbsen setzt ein Zeichen gegen Kinderarbeit

Der Besuch der Sternsinger gehört zum Jahresanfang fest in den Kalender der Stadt. Auch in diesem Jahr machten mehr als 20 als Heilige Drei Könige verkleidete Kinder Halt im Rathaus von Garbsen und überbrachten den traditionellen Segen „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus.

Empfangen wurden die Sternsinger von Bürgermeister Claudio Provenzano sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Im Mittelpunkt stand dabei das diesjährige Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Provenzano zeigte sich sichtlich bewegt: „Es ist kaum vorstellbar, dass weltweit noch immer mehr als 138 Millionen Kinder unter Kinderarbeit leiden. Vielen Dank, dass ihr euch dafür einsetzt, dass Kinder zur Schule gehen können.“

Nach dem gemeinsamen Singen und dem Anbringen des Segens am Haupteingang des Rathauses sammelten die Kinder Spenden für den guten Zweck. Dabei kam eine Summe von mehr als 350 Euro zusammen, die Bürgermeister Provenzano gemeinsam mit Sabine Eilers, Leiterin der Stadtbibliothek, überreichte. Das Geld stammt aus einer Verlosung bei der vergangenen Dienstversammlung der Stadtverwaltung. Zusätzlich beteiligten sich zahlreiche Mitarbeitende mit weiteren Spenden.

Begleitet wurden die Sternsinger von ihren Familien sowie engagierten Mitgliedern der katholischen Kirchengemeinde. Als Dankeschön lud der Bürgermeister alle Beteiligten zu Kakao und Keksen ein.

In den vergangenen Tagen waren die Sternsinger bereits an vielen Stellen im Stadtgebiet unterwegs. Unter anderem besuchten sie Kindertagesstätten, Pflegeheime und weitere öffentliche Einrichtungen.

Das Sternsingen gilt als größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Seit dem Start im Jahr 1959 wurden über eine Milliarde Euro für Hilfsprojekte gesammelt. Die Aktion wurde mehrfach ausgezeichnet und zählt seit 2015 offiziell zum immateriellen Kulturerbe in Deutschland.

GCN/bs