Kälte-Schock am Morgen: Viele Hamburger trauten am Mittwoch ihren Augen kaum, als sie ihre Wetter-App auf dem Handy öffneten. Bei „Wetter Online“ wurden für den kommenden Montag minus 19 Grad angezeigt! Ist das wirklich realistisch? Die MOPO hat bei den Meteorologen nachgefragt.
Wenige Stunden später folgt direkt die Entwarnung: Ein Mitarbeiter erklärt, dass man die Vorhersage bereits auf minus 14 Grad reduziert habe, und zwar für die Nacht. Tagsüber sollen es immerhin minus 8 Grad werden. Andere Apps prophezeien allerdings weniger kaltes Wetter.
Screenshot der Wettervorhersage bei WetterOnline Screenshot
Screenshot der Wettervorhersage von „WetterOnline“ am 7. Januar 2026
Grund sind unterschiedliche Wettermodelle, die die Anbieter nutzen, erklärt „Wetter Online“. Die Firma nutze demnach ein europäisches Wettermodell, das auf deutsche Städte heruntergerechnet werde. Je nachdem, welche Modelle die Anbieter zugrunde legen, kommen auch andere Vorhersagen zustande.
Kältewelle trifft auf Hamburg – am Freitag wird es besonders ungemütlich
Fakt ist: Für das Wochenende und den Wochenanfang werden wahrlich eisige Verhältnisse prophezeit. Mit minus 3 °C bis sogar minus 11 °C müsse gerechnet werden. Eine geschlossene Schneedecke und ein klarer Nachthimmel würden die Kälte noch einmal verstärken.
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Richtig ungemütlich soll es am Freitag in Norddeutschland werden – mit stürmischem Ostwind, viel Neuschnee und der Gefahr von Schneeverwehungen. „Bisher hatten wir nur das Winterwetter mit den Schneefällen. Dazu kommt am Freitag der Sturm“, warnt Adrian Leyser Sturm, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
In Hamburg könnte es deshalb auch zu Schulausfällen kommen. Immerhin: Temperaturen wie im Rekordwinter 1940 mit minus 29 °C bleiben uns absehbar erspart.
