Kriminalität in Nordrhein-Westfalen

Geldautomaten-Sprengungen nehmen deutlich ab

08.01.2026 – 07:27 UhrLesedauer: 1 Min.

urn:newsml:dpa.com:20090101:251226-935-1040332Vergrößern des Bildes

Geldautomat gesprengt (Symbolbild): Die Zahl der Fälle sinkt deutlich. (Quelle: Sebastian Gollnow)

Das Landeskriminalamt NRW verzeichnet einen starken Rückgang bei Attacken auf Geldautomaten. Neue Sicherheitsmaßnahmen könnten eine entscheidende Rolle spielen.

Die Zahl der Sprengattacken auf Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr erheblich gesunken. Das Landeskriminalamt NRW in Düsseldorf teilte auf Anfrage mit, dass sich die Angriffe auf 27 Fälle summierten. Diese Zahl entspricht einem Rückgang von fast 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2024 registrierten die Behörden noch 44 Attacken.

Der Trend zeigt sich besonders deutlich im Jahresverlauf. In der ersten Jahreshälfte ereigneten sich 19 der 27 Attacken. Die zweite Hälfte des Jahres verzeichnete nur noch acht Fälle. Zwischen Anfang Juli und Ende September blieb es völlig ruhig. In diesem Zeitraum sprengten Kriminelle keine Geldautomaten in NRW.

Geldautomaten in NRW sind nach Angaben des Landeskriminalamts flächendeckend mit Farb-Kleb-Patronen ausgestattet. Diese Patronen sollen die Geldscheine bei einer Explosion einfärben und unbrauchbar machen.