Es gibt strenge Vorgaben
Eis auf dem Maschsee: Wann darf er betreten werden?
08.01.2026 – 10:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Zugefrorener Maschsee (Archivbild): Ein Spaziergang auf dem Eis ist noch nicht erlaubt. (Quelle: Future Image/Ulrich Stamm/imago-images-bilder)
Der Maschsee ist zugefroren, die Schicht ist rund fünf Zentimeter dick. Ist das Eis tragfähig genug für Schritte?
Winterliche Temperaturen, Schnee und Eis haben in Hannover Einzug gehalten. Auf einigen Gewässern prangt eine Eisschicht, auch auf dem Maschsee. Der ein oder andere mag sich da fragen, ob er den See betreten darf.
Die Antwort lautet: nein. Die Stadtverwaltung warnt vor dem Betreten zugefrorener Gewässer. Dies sei lebensgefährlich. Wer in das Eis einbricht, kühle in dem sehr kalten Wasser schnell aus, so die Feuerwehr Hannover. So werde der Betroffene in wenigen Minuten bewegungsunfähig und drohe zu ertrinken.
Die Stadt gibt den Maschsee erst dann zum Eislaufen frei, wenn er durchgehend von einer tragfähigen Schicht Eis überzogen ist – 13 Zentimeter Dicke sind dafür erforderlich. In diesem Fall wird die rot-weiße Stadtflagge mit Stadtwappen am Nord- und Südufer gehisst.
Zuletzt durften Bürger den Maschsee im Februar 2012 betreten. Auch 2009 und 2003 zum Beispiel war er dick genug zugefroren. Ab einer 20 Zentimeter dicken Schicht dürfen sogar Glühwein- und Imbissstände auf dem See aufgebaut werden.
Für die nächste Zeit ist das wohl nicht in Sicht: Aktuell beträgt die Eisschicht auf dem Maschsee laut Angaben der Stadt rund fünf Zentimeter. Die Verwaltung rechnet nicht damit, dass der Maschsee in den kommenden zwei Wochen freigegeben werden kann.
Andere Gewässer gebe sie grundsätzlich nicht zum Eislaufen frei. Das Betreten des zugefrorenen Steinhuder Meers etwa geschieht auf eigene Gefahr und ist erst ab einer Eisdicke von mindestens 20 Zentimetern zu empfehlen.
