In wenigen Tagen starten die Australian Open in Melbourne (18. Januar bis 1. Februar). Nachdem Aryna Sabalenka (27) 2023 und 2024 das Tennis-Turnier gewann und auch 2025 erst im Finale verlor, zählt sie jetzt erneut zu den Favoritinnen auf den Sieg. Vor dem Start aber kritisiert sie die Verbände.

Sabalenka beim Saisonauftakt in Brisbane: „Die Saison ist definitiv wahnsinnig, und das ist nicht gut für uns alle, wie man sieht, weil sich so viele Spieler verletzen.“

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Außerdem erklärt sie: „Die Regeln sind ziemlich tricky mit den Pflichtturnieren, aber ich überspringe ein paar Events, um meinen Körper zu schützen, weil ich letzte Saison sehr gelitten habe.“ Diese Saison wolle sie es „ein bisschen besser managen, auch wenn sie mich bestrafen“.

Der Tennis-Star blickt weiter auf die vergangenen Monate zurück und meint: „Letzte Saison wurden mir und Iga (Swiatek; d.Red.) Punkte abgezogen, weil ich nicht genügend 500er-Turniere gespielt hatte.“ Auch Geldstrafen drohen. Nach den Vorgaben der WTA müssen Top-Spielerinnen unter anderem an mindestens sechs WTA-500-Turnieren teilnehmen. Sabalenka: „Die Regeln sind ziemlich streng, aber ich lasse trotzdem Veranstaltungen aus.“ Genauere Details dazu nannte sie noch nicht.

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Quelle: BILD/ Insta @arynasabalenka16.12.2025

Neben der persönlichen Bewertung des WTA-Spielplans ärgert sich die aktuelle Weltranglisten-Erste über das Gewicht der Tennisbälle (zwischen 56,0 und 59,4 Gramm). Sabalenka: „Die Bälle sind auch ziemlich schwer, deshalb ist es für uns alle eine große Herausforderung.“

Bereits im September äußerte auch Iga Swiatek (24/Weltranglisten-Zweite) Kritik am vollen Kalender. Die Polin damals: „Ja, ich denke, es ist eine kluge Frage, weil die Saison lang ist. Die Leute sind müder, besonders während der Asien-Serie. Du fühlst, dass das Jahr bald vorbei ist, aber du musst immer noch durchziehen.“ Und: „Wir müssen klug sein und nicht so sehr auf die Regeln schauen, sondern darauf, was gesund für uns ist.“