Es ist ein bisschen wie der Kampf gegen Windmühlenflügel oder auch eine Art Sisyphus-Arbeit: das Problem mit den wilden Müllkippen. Scheinbar lässt sich das in einigen Stadtteilen auch nicht nachhaltig lösen. Daran ändern auch die Null-Toleranz-Aktionen der Stadt nicht viel – aber vielleicht verhindern sie ja noch schlimmere Zustände. Die Stadt hat jetzt eine Bilanz dieser Aktionen für 2025 veröffentlicht – mit eigentlich erschreckenden Zahlen.

So hat das Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im Jahr 2025 einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen „Null-Toleranz“-Aktionen durchgeführt. Die Aktionen fanden von Januar bis Dezember in den Ortsteilen Altstadt, Beeck, Bruckhausen, Dellviertel, Hamborn, Homberg, Neumühl, Obermarxloh, Marxloh, Walsum, Wanheimerort, Rheinhausen, Hochfeld, Meiderich, Duissern, Innenstadt sowie Neudorf statt. Insgesamt wurden im Jahr 2025 über 12.900 Maßnahmen getroffen.

„Wer seinen Müll illegal beseitigt, muss mit Konsequenzen rechnen. Unsere Einsatzkräfte bleiben weiterhin sichtbar vor Ort, damit Regeln eingehalten, Missstände beseitigt und Stadtteile nachhaltig aufgewertet werden. Unser Ziel ist es, dauerhaft für Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung zu sorgen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.

In den vergangenen zwölf Monaten waren die Mitarbeitenden der Abfallaufsicht nach Angaben der Stadt wochentags und am Wochenende mit einer Früh- und Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent.

Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt

Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD wurden

Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt

Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Mit der Aktion soll unter anderem die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.

Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr als 85.000 Maßnahmen durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022 fanden keine „Null-Toleranz“-Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie statt.