Salz erlaubt
Eisglätte droht: Stadt macht eine Ausnahme
08.01.2026 – 13:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Eisschicht auf einer Straße (Symbolbild): Die Warnung gilt zunächst bis in die Abendstunden. (Quelle: IMAGO/Rainer Droese)
In Braunschweig soll es spiegelglatt werden: Die Stadt reagiert – und erlaubt den Einsatz von Streusalz.
Schneesturm und Eisglätte: Braunschweig und der Region steht ein äußerst ungemütliches Wochenende bevor. Eben darum macht die Stadt eine Ausnahme und erlaubt den Gebrauch von Streusalz.
Eigentlich ist es nicht erlaubt, heißt es im Flyer zur Räumpflicht bei Schnee und Glätte: Alle chemischen Auftaumittel seien für den privaten Einsatz verboten. Ausnahmen würden nur für Blitzeis sowie auf Treppen oder Rampen für Rollstuhlfahrer gelten. Bei besonders schwierigen Wetterlagen indes entscheide der Oberbürgermeister über eine allgemeine Freigabe zur Salzstreuung – und das hat er nun getan.
So gewährt die Stadt den Bürgern das Einsetzen von Streusalz in der Zeit vom 9. bis 12. Januar (bis 22 Uhr) – und gibt Hinweise. So soll Streusalz nur dann eingesetzt werden, wenn Eisglätte auftritt. Es soll zudem sparsam verwendet werden, um die Umwelt zu schützen.
In der Regel, so schreibt die Stadt, würde Schneeräumen und Splitt für die Räum- und Streupflicht ausreichen. Diese gilt an Wochentagen von 7 bis 22 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ab 8 Uhr bis 22 Uhr.
Radwege würden geräumt, aber nicht gesalzen. Die Stadt gibt den Ratschlag, nach Möglichkeit auf den ÖPNV umzusteigen. Wie dieser die nächsten Tage in Braunschweig fährt, lesen Sie hier.
Berechnungen von „kachelmannwetter.com“ zeigen: Am Freitag könnte ein enormer Schneesturm auf die Löwenstadt zusteuern – mit rund 13 Zentimetern Neuschnee. Mehr zur Wetterlage in Braunschweig lesen Sie hier. In einigen Kreisen der Region gibt es bereits Schulausfälle für den 9. Januar.
