In der Innenstadt
Drogenszene: KVB bereiten Sperrung von Haltestelle vor
08.01.2026 – 13:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Zwei Jugendliche an der Haltestelle Appellhofplatz (Symbolbild): Die Atmosphäre an der Station macht velen Menschen Angst. (Quelle: imago)
Die KVB-Haltestelle am Appellhofplatz in der Kölner Innenstadt ist von Drogenkonsum geprägt. Daher denkt das Unternehmen über eine mögliche Sperrung der Station nach.
Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) bereiten eine mögliche Sperrung der Haltestelle Appellhofplatz in den Nachtstunden vor. Die Haltestelle ist in Köln berüchtigt: Drogenabhängige und eine allgemeine Verwahrlosung bestimmen das Bild, viele Fahrgäste der KVB fühlen sich an der U-Bahn-Haltestelle unwohl.
Deswegen planten die KVB schon seit Längerem, die Haltestelle nachts zu verschließen. Das soll zu einem das Sicherheits- und Sauberkeitsgefühl der Fahrgäste und der Mitarbeitenden erhöhen. Auf der andere Seite soll eine nächtliche Sperrung auch einen sicheren und pünktlichen Betriebsablauf gewährleisten. Das sei nicht möglich, wenn Menschen unter den Bahnsteigen schlafen oder sich sogar in den U-Bahn-Tunneln aufhalten, wie ein Sprecher auf Anfrage der Kölner Lokalredaktion von t-online erklärte.
Ab April sei eine Sperrung der Haltestelle voraussichtlich möglich, wie der Sprecher weiter ausführte. „Die notwendigen umfangreichen Untersuchungen hinsichtlich der baulichen Gegebenheiten und der brandschutztechnischen Anforderungen sind abgeschlossen.“ Aktuell gelte es, noch die Genehmigung der Technischen Aufsichtsbehörde einzuholen. Danach könnte die Station grundsätzlich nachts gesperrt werden.
