
AUDIO: Nachrichten 10:00 Uhr – 08.01.2026 (4 Min)
Stand: 08.01.2026 11:57 Uhr
Eine Zwölfjährige ist in Mölln zusammen mit ihrem Hund auf einem zugefrorenen See eingebrochen. Das Mädchen konnte gerettet werden, für den Hund kam jede Hilfe zu spät. Polizei und Feuerwehren warnen davor, zugefrorene Gewässer zu betreten.
In Mölln im Kreis Herzogtum Lauenburg ist ein Mädchen auf dem Schulsee eingebrochen. Laut Polizei war die Zwölfjährige am Mittwoch mit ihrem Hund auf die Eisfläche geraten. Danach hörten Anwohner Hilfeschreie. Ein Mann zog das Kind aus dem eiskalten Wasser. Seine Frau alarmierte die Rettungskräfte. Das Mädchen kam stark unterkühlt in ein Krankenhaus. Für den Hund kam jede Hilfe zu spät.
Eis noch zu dünn – Lebensgefahr
Polizei und Feuerwehren warnen eindringlich davor, zugefrorene Gewässer zu betreten. „Derzeit haben alle Eisflächen noch keine ausreichende Dicke. Menschen, die dies dennoch tun, begeben sich in Lebensgefahr“, betonte eine Polizeisprecherin.
Offizielle Freigabe von zugefrorenen Gewässern abwarten
Auch wenn eine Eisdecke geschlossen wirkt, kann sie an vielen Stellen brüchig oder unterschiedlich dick sein. Laut dem Landesfeuerwehrverband und der DLRG sollte die Dicke mindestens 15 Zentimeter bei stehenden Gewässern und mindestens 20 Zentimeter bei Fließgewässern betragen, um sie begehen zu können. Ob das erlaubt ist, entscheiden die örtlichen Ordnungsbehörden. Wer beobachtet, dass jemand ins Eis einbricht, sollte sofort den Notruf 112 wählen.

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Minus-Grade und zugefrorene Gewässer locken Menschen vielerorts aufs Eis. Doch das ist meist viel zu dünn. Es besteht Lebensgefahr.

Das Betreten von Eisflächen ist momentan lebensgefährlich. Über eine Freigabe entscheidet die jeweilige Gemeinde.

Zugefrorene Gleise, glatte Straßen und kräftige Windböen: Der angekündigte Schneesturm „Elli“ wirkt sich auf Züge, Busse und Fähren aus.

Morgen früh erreicht Schleswig-Holstein ein markantes Wettertief. Der Schneesturm kann blizzard-ähnliche Verhältnisse auslösen.

Im Abschleppwagen war nicht genug Platz für die 10- und 12-jährigen Schülerinnen. Der Streifenwagen wurde für sie dann zum Taxi.

Die Stadt Pinneberg hat bereits am Mittwoch alle städtischen Sporthallen gesperrt. Ein Dach muss am Donnerstag vom Schnee befreit werden.

Die Zwölfjährige war mit ihrem Hund auf die Eisfläche geraten. Anwohner hörten Schreie und zogen das Kind aus dem Wasser.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 08.01.2026 | 10:00 Uhr