Am Standort Baumschulenstraße 35 wächst der Rohbau eines Mikroapartment‑Neubaus sichtbar in die Höhe. Das Projekt „Baumschule“ nimmt Gestalt an und spiegelt die dynamische Entwicklung des Wohnungsmarkts im Südosten Berlins wider.
An der Baumschulenstraße 35 entstehen neue Mikroapartments. Derzeit ist der Bau des Hinterhauses weit vorangeschritten, die Konturen sind bereits deutlich erkennbar. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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© Visualisierung Titelbild: BRH Berlin Residential Investment GmbH
Am Baugrundstück in der Baumschulenstraße 35 in Treptow-Köpenick prägen derzeit Kräne und aufragende Betonstrukturen das Bild. Der Rohbau eines Neubaus mit 41 Mikroapartments hat bereits mehrere Stockwerke erreicht, und die stählerne Skelettstruktur ermöglicht nun einen klaren Eindruck von der späteren Gebäudeform.
Dieser sichtbare Fortschritt zeigt, dass sich das Projekt „Baumschule“ der Berlin Residential Investment GmbH in einer aktiven Bauphase befindet und dabei ist, die vorbereitenden Tiefbau‑ und Fundamentarbeiten abzuschließen, bevor weitere Geschosse sowie der Bau des Vorderhauses folgen können.
Das Konzept: Kompakte Wohnungen im urbanen Umfeld
Die geplanten Wohneinheiten sind zwischen etwa 33 und 64 Quadratmetern groß und folgen dem Trend zu kompakten Wohnformen für Alleinstehende oder Paare. Die Projektverantwortlichen streben damit eine Wohnform an, die den Bedürfnissen junger Berufstätiger zwischen 25 und 40 Jahren entgegenkommen.
Architektonisch soll sich der Neubau zwischen Gründerzeitbauten, Nachkriegsarchitektur und Neubauten in das heterogene Stadtbild von Baumschulenweg einfügen. Besonders auffällig ist an den Visualisierungen eine Straßenfassade mit großen runden Öffnungen, die bewusst Perspektiven auf umliegende Gebäude öffnen soll. Ein begrünter Innenhof zwischen Vorder‑ und Hinterhaus wird als gemeinsamer Aufenthaltsraum konzipiert.
41 Mikroapartments in Baumschulenweg: Hier entsteht neuer Wohnraum im Südosten Berlins
Das Vorhaben ist Teil einer Reihe von Bauprojekten im Südosten Berlins, einer Region, die durch wirtschaftliches Wachstum und eine starke Nachfrage nach Wohnraum geprägt ist. Die Nähe zu Hochschulen, Technologie‑Standorten und zum wachsenden Arbeitsmarkt rund um den Flughafen BER verbindet Wohn‑ und Arbeitsstandorte enger als in vielen anderen Stadtteilen.
Gleichzeitig steht das Projekt für die Bemühungen, bestehende Baulücken zu nutzen und Wohnraum in bereits erschlossenen Stadtgebieten zu schaffen, ohne die städtebauliche Struktur dramatisch zu verändern. Durch die sichtbaren Baufortschritte vor Ort wird klar, dass solche Nachverdichtungen zunehmend Teil der städtischen Entwicklung in Treptow‑Köpenick sind.
Blick von der Seite: Während das Hinterhaus schon eine beachtliche Höhe erreicht hat, befindet sich zur Straße hin noch eine Baulücke. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Von der Rückseite des Grundstücks ist der Fortschritt gut sichtbar. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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Auffällig ist die geplante Straßenfassade, die mit großen Rundlöchern gestaltet wird. / © Visualisierung: BRH Berlin Residential Investment GmbH
Quellen: BRH Berlin Residential Investment GmbH, Architektur Urbanistik Berlin, Realace GmbH




