Remscheid . Einen Anstoß geben mit einem kleinen finanziellen Schub, damit daraus mehr werden kann – das ist seit mehr als 40 Jahren eines der Ziele der RGA-Hilfsaktion „Helft uns helfen“. Unsere Leserinnen und Leser spenden dabei im Aktionszeitraum fleißig für zwei Remscheider Institutionen – und der RGA versucht damit, die Not in der eigenen Stadt ein wenig zu lindern.
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Das ist dem Tüpitter auch 2024 gelungen. Vor einem Jahr erhielten die Hilda-Heinemann-Schule und das Ambulante Hospiz Remscheid insgesamt 63.000 Euro aus der RGA-Aktion, fair aufgeteilt.
Die Lenneper Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung konnte davon eine neue Tischbohrmaschine, eine Luftabsauganlage, eine Bandsäge, eine Formatkreissäge und eine Abricht-Dickenhobelmaschine anschaffen. Zudem konnte sie den Werk- und Kunstbereich mit neuen Hockern, Tischen und Werkbänken ausstatten. Ein Spind, neue Metallschränke mit Schubfächern und diverses Kleinmaterial für den künstlerischen und den Werkbedarf waren sogar auch noch drin. „Das ist alles einfach großartig, total überwältigend. Danke!“, freut sich die stellvertretende Schulleiterin Janina Fiß immer noch.
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Denn es sind nicht einfach nur Maschinen oder Materialien, die da nun in den Schulräumen stehen. Es ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung der Jugendlichen. Schülerinnen und Schüler haben nun neue handwerkliche Möglichkeiten und können besser auf das Berufsleben vorbereitet werden. „Ohne ,Helft uns helfen` wäre das nie möglich gewesen für uns“, sagt Janina Fiß.
Für das Lichterfest im November wurden die neuen Maschinen direkt angeschmissen. Schöne Dinge sind so entstanden, die die Schülerinnen und Schüler beim Fest stolz verkauften.
Das hat das Ambulante Hospiz mit dem Spendengeld gemacht
Auch das Ambulante Hospiz hat heute noch etwas von der Spende aus 2024. Drei neue Mitarbeitende konnten im Bereich der Kindertrauer ausgebildet werden, zwei von ihnen arbeiten aktuell auch in der Kindertrauergruppe mit, die sich nach wie vor alle zwei Wochen am Hasenberg trifft. Im Sommer wurde mit den Kindern zudem ein Abschlussfest auf dem Herzwurzelhof in Hückeswagen gefeiert.
Zehn weitere Ehrenamtliche konnten gemeinsam mit den Hospizvereinen Rade und Wermelskirchen zudem in der Trauerarbeit fortgebildet werden. Und: Immer mehr Männer melden sich laut dem Verein dafür.
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Denn nicht zuletzt durch die Berichterstattung im RGA gab es einen kleinen Anschub für den Verein – er erhielt mehr Öffentlichkeit. „,Helft uns helfen` war dabei eine sehr große Hilfe für uns“, sagt Birgit Trunk.
Und auch das hat sich entwickelt: Der Bedarf wird größer, die Nachfrage wächst. An jedem Trauerfrühstück oder -café nähmen 10 bis 14 Personen teil. Deshalb sucht der Verein nun auch neue, barrierefreie Räume. Und auch weiterhin neue Ehrenamtliche. Kontakt: Tel. 02191-464705.
Es ist aber nicht nur das Geld, das die beiden Institutionen glücklich macht. Sondern auch die enge Berichterstattung im RGA. „Die Öffentlichkeit nimmt uns und unsere vielfältige Arbeit wahr – das ist manchmal noch mehr wert“, sagt Hilda-Schulleiter Christian Jansen.
Das hat auch das Ambulante Hospiz schon bemerkt. Obwohl es sie seit 30 Jahren gibt, nahm man sie laut eigener Aussage bis zuletzt nicht so richtig wahr in der Stadtgesellschaft. Das hat sich durch „Helft uns helfen“ ein wenig geändert, sagt Birgit Trunk. Aber dennoch müsse man auch heute noch immer darauf hinweisen, dass man nicht das stationäre Hospiz in Bergisch Born sei. Und das Thema Tod und Trauer sei immer noch ein Tabuthema, mit Scham behaftet, sagt Andrea Raabe.
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Das zu ändern, dafür setzt sich der Verein weiterhin ein.
Sie haben bereits 56.125 Euro gespendet: Michael Ulonska/Beerdigung Erwin Rademacher, Peter Thiel und Martina Bartholomay-Thiel, Franz Josef und Beatrix Marmann, Udo und Sabine Barenberg, Herbert Wolf, Franz und Brigitte Causemann, Stephan Schmitz, Falk Ritter, Norbert und Ursula Nehmert, Anton und Heike Elbracht, Michael Kurtz und Birgit Kurtz-Franke, Maximilian Süss/Mitsingnachmittag in der Denkerschmette, Ernst Melzer, Hans-Jürgen und Ursula Koch, Vera Müller, Markus Mahlo, Hilmar und Ulrike Boser, Karin Bartl, Christine Hauschulz, Ursula Schmitz, Jens Uwe und Nicole Stablein, Stefan Scheerer, Ursula Schmitz, Hans Edgar und Gisela Klein, Reiner und Brigitte Buse, Karl-Friedrich und Annegret Berker, Annette Howekamp, Horst Dieter und Ingeborg Herta Rodig, Karla Opitz, Heinz Peter und Elke Schneider, Liesel Vaz-Wingen, Ralf Barten und Gisela Sterling-Barten, Wallraff, Hans W. u. Agnes H. Nachlass, Wolfgang Opitz, Christel Neuking, Heidi Schmale-Drieschner, Ursula Müller, Renate Hackenberg, Bernhard und Gertraud Ackermann, Ralf Kallenbach, Rainer und Brigitte Leischner, Ute Vos, Holger und Gabriele Lucks, Martina Mohrke, Brigitte Herbertz, Anke Runge, Irmtraud Kaufel, Doris Schlurmann, Edelgard Becker, Ursula Rödding, Franciska Klancar-Holtge, Rolf und Marga Schmeißer sowie Spenderinnen und Spender, die anonym bleiben möchten. Danke Ihnen allen!
RGA
