Das Jahr 2025 ist abgehakt; ab jetzt kann es nur besser werden. Oder schlechter. Auf jeden Fall anders. Oder so. Eine klare Vorstellung von dem, was die Menschen in diesem noch ganz jungen Jahr 2026 erwartet, kann wahrscheinlich selbst der beste Politikwissenschaftler oder Top-Ökonom nicht aus dem Hut zaubern – zumindest für das Comedy- und Kabarett-Geschehen auf den Bonner Bühnen gibt es eine frohe Botschaft: Es wird lustig. Und musikalisch. Und mitunter bitterböse, vor allem wenn es um die ein oder andere Jahresabrechnung geht, so wie bei der Schlachtplatte, die Robert Griess diesmal zusammen mit Chin Meyer, Gilly Alfeo und Sonja Pikart im Haus der Springmaus auftischt (23.1.), oder wie beim Rückblick des Kabarett-Theaters Distel (8.1., Springmaus). Auch beim Pink Punk Pantheon (PPP; krankheitsbedingt erst ab dem 16.1.) wird mit Sicherheit das ein oder andere Thema der vergangenen zwölf Monate kommentiert, ebenso wie beim Doppel-Auftritt der allwissenden Echse von Michael Hatzius (Springmaus; 9. und 10.1.), die immerhin schon seit Anbeginn der Schöpfung existiert und über die Menschen nur noch den Kopf schütteln kann. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs.