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Die Zukunft ist da – und sie wedelt mit dem Schwanz. Auf der CES 2026 in Las Vegas zeigen Hersteller Technik, die nicht mehr nur staunen lässt, sondern im Alltag hilft. Ob gegen Einsamkeit, Stress oder schmutzige Wohnungen: Künstliche Intelligenz steckt inzwischen fast überall drin – oft unsichtbar, aber wirkungsvoll.

Ein Roboterhund, der trösten soll

Einer der emotionalsten Hingucker der Messe ist ein lebensecht wirkender KI-Roboterhund. Er reagiert auf Stimme, Berührung, Nähe – und soll vor allem älteren Menschen oder Kindern Gesellschaft leisten. Die Technik lernt ihr Gegenüber kennen und passt ihr Verhalten an. „Jennie“ macht keinen Dreck, muss nicht vor die Tür, kann aber Trost spenden.

Der KI-Roboterhund „Jennie“ vom US-Unternehmen Tombot wurde als emotionaler Begleiter entwickelt. Er soll auf Stimme und Berührung wie ein echter Welpe reagieren und vor allem Senioren und einsamen Menschen helfen. Jennie macht keinen Dreck, braucht kein Gassi – kann aber Trost spenden.

Der KI-Roboterhund „Jennie“ vom US-Unternehmen Tombot wurde als emotionaler Begleiter entwickelt

Foto: Tombot

Zähneputzen in Sekunden

Ganz praktisch wird es im Badezimmer. Die Y-Brush, eine neue elektrische Zahnbürste, putzt alle Zähne gleichzeitig. In wenigen Sekunden ist man fertig. Die KI erkennt die Zahnstellung und passt die Reinigung automatisch an.

Zähneputzen wird mit der Y-Brush so schnell wie nie. Sie putzt alle Zähne gleichzeitig – in wenigen Sekunden. Sensoren erkennen die Zahnstellung und passen die Reinigung automatisch an

Die Y-Brush putzt alle Zähne gleichzeitig in wenigen Sekunden

Foto: Y-Brush

Technik schützt vor gefährlichem Essen

Ein weiteres CES-Gadget könnte Leben retten: Ein mobiler Lebensmittel-Tester prüft Mahlzeiten direkt vor dem Essen auf gefährliche Allergene wie Erdnüsse, Milch oder Gluten. Besonders für Allergiker und Eltern ein starkes Signal.

Der Allergen Alert-Tester ist ein tragbares Gerät, das Lebensmittel in wenigen Minuten auf Allergene wie Gluten prüfen kann. Hersteller Allergen Alert nutzt Sensorik, um Allergene direkt vor dem Essen messbar zu machen – ideal für Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten

Der Allergen-Alert-Tester ist ein tragbares Gerät mit zahlreichen Sensoren

Foto: Allergen Alert

Hightech zieht in die Küche ein

Auch beim Kochen hilft KI. Ein Ultraschall-Küchenmesser schneidet mit bis zu 30.000 Vibrationen pro Sekunde – präzise, leicht und fast ohne Kraftaufwand. Dazu kommen erste Roboterküchen, die Zutaten kombinieren und Mahlzeiten zubereiten können.

C-200 Ultrasonic 8" Chef's Knife – Seattle Ultrasonics Ultraschall-Küchenmesser

C-200 Ultrasonic 8″ Chef’s Knife – Seattle Ultrasonics Ultraschall-Küchenmesser

Foto: Seattle

Putzen, Waschen, Denken

Im Haushalt wird Technik immer selbstständiger. Der Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone erkennt Flüssigkeiten, Teppiche und Hindernisse – er entscheidet selbst, wie er reinigt.

Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone: Der Saug- und Wischroboter erkennt Teppiche, Flüssigkeiten und Hindernisse – und entscheidet selbst.

Der Saug- und Wischroboter Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone

Foto: Ecovacs

LG zeigt den Haushaltsroboter CLOiD, der beim Kochen hilft, Wäsche faltet, Essen serviert und sogar den Geschirrspüler ausräumt.

LGs Haushaltsroboter CLOiD hilft beim Kochen, faltet Wäsche und räumt den Geschirrspüler aus.

Haushaltsroboter CLOiD von LG

Foto: LG

Fernseher, die selbst entscheiden

Auch im Wohnzimmer denkt die Technik mit. Samsung präsentiert einen 130-Zoll-Mega-Fernseher, der Bild, Farben und Helligkeit automatisch anpasst – je nach Inhalt und Licht im Raum.

Samsung 130-Zoll Micro-RGB-TV: Der Mega-TV passt Bild, Farben und Helligkeit automatisch an Raum und Inhalte an.

Samsung 130-Zoll Micro-RGB-TV

Foto: COMPUTER BILD

LGs neue OLED-Fernseher sind heller, entspiegelt und optimieren jedes Bild in Echtzeit. Einstellungen per Fernbedienung werden kaum noch nötig.

LG OLED evo G6Foto-Link: LGs neuer OLED-Fernseher optimiert jedes Bild per KI in Echtzeit.

LG OLED evo G6Foto-Link: LGs neuer OLED-Fernseher optimiert jedes Bild per KI in Echtzeit.

Foto: LG

Die AR-Gaming-Brille von ASUS ROG richtet sich vor allem an Gamer und Tech-Fans. Sie projiziert Spiele und Inhalte direkt vor die Augen und arbeitet mit sehr hoher Bildwiederholrate (bis zu 240 Hz). KI optimiert Darstellung und Performance je nach Spiel

Gaming ohne Fernseher oder Monitor – mitten im Raum. Die AR-Brille von ASUS ROG projiziert Spiele und Inhalte vor die Augen (Bildwiederholrate bis zu 240 Hz). KI optimiert die Darstellung und Performance

Foto: ASUS

Die Technik dahinter: KI im Innersten

Damit all das funktioniert, braucht es starke Grundlagen. Nvidia zeigt mit der Vera-Rubin-Plattform das Herz vieler neuer Geräte: Chips, die KI schneller, sparsamer und sicherer machen. Intel bringt mit Panther-Lake-Prozessoren KI direkt in Laptops. Viele Funktionen laufen künftig ohne Cloud – also schneller und privater.

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Ein weiterer Star der Messe: Atlas, der humanoide Roboter von Boston Dynamics. Dank neuer KI bewegt er sich flüssiger und reagiert flexibel auf seine Umgebung. Der Einsatz in Industrie und Service rückt näher.

Boston Dynamics Atlas: Der humanoide Roboter bewegt sich dank KI immer flüssiger und natürlicher.

Der humanoide Roboter Atlas von Boston Dynamics

Foto: Boston Dynamics

Fazit: Die CES 2026 zeigt keine ferne Zukunft mehr. Sie zeigt Technik, die heute schon hilft: beim Putzen, Zähneputzen, Kochen oder gegen Einsamkeit. KI ist kein Extra mehr. Sie ist Alltag.