Vor Gericht sind Entscheidungen nicht selten Gratwanderungen. Schließlich wird über Schicksale von Menschen entschieden. Doch der Fall, der am Donnerstagmorgen (8. Januar) verhandelt wurde, war in mehrfacher Hinsicht besonders. Denn es ging um eine psychische Erkrankung – und die nicht einfache Frage, ob ein Beschuldigter auf dem Weg der Besserung ist oder doch eine Gefahr für andere sein könnte.