
AUDIO: Block-Prozess: Jugendamtsmitarbeiterin kritisiert Kindsvater (1 Min)
Stand: 08.01.2026 17:06 Uhr
Nach einer Weihnachtspause ist am Donnerstag der Prozess um die Entführung der Block-Kinder Silvester 2023 weitergegangen. Vor dem Hamburger Landgericht haben Mitarbeiterinnen des Jugendamtes ausgesagt.
Die beiden Jugendamtsmitarbeiterinnen waren in den Jahren vor der Entführung in den Sorgerechtsstreit zwischen der Hamburger Unternehmerin Christina Block und ihrem Ex-Mann Stefan Hensel eingebunden. Eine von ihnen sagte am Donnerstag, er habe das Wohl seiner Kinder im Sorgerechtsstreit massiv gefährdet. Nach einem Besuchswochenende 2021 hatte Hensel die beiden Kinder bei sich in Dänemark behalten. Dazu sagte die Jugendamtsmitarbeiterin weiter: Er habe die Kinder aktiv von der Mutter entfremdet. Außerdem hätte der Vater sich nicht dafür interessiert, was das Jugendamt dazu zu sagen hatte.
Vorgeschichte rückt wieder in den Fokus
Damit ist die Vorgeschichte der Silvesternacht 2023 wieder mehr in den Fokus gerückt. Christina Block ist angeklagt, die Entführung ihrer Kinder in dieser Nacht in Auftrag gegeben zu haben. Sie bestreitet das.
Christina Block äußerte sich ein weiteres Mal
Nach Aussage der Jugendamtsmitarbeiterin meldete sich Christina Block nochmal selbst zu Wort. Sie sagte, dass damals alle Fachleute eine große Gefahr für das Wohl ihrer Kinder gesehen hätten, nachdem Hensel sie bei sich behalten hatte. Deshalb habe sie alles versucht, etwas über das Leben ihrer Kinder in Dänemark zu erfahren und sie – wie sie wörtlich sagte – in Sicherheit zu bringen. „Eine überhastete Aktion, wie sie Silvester stattgefunden hatte, hätte ich aber nie in Auftrag gegeben“, so Block weiter.
Dieses Thema im Programm:
NDR Fernsehen | Hamburg Journal | 08.01.2026 | 17:00 Uhr