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Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Selenskyj schließt ein baldiges Kriegsende nicht aus. Russland greift den Hafen von Odessa an. Der News-Ticker.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
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- Erfolg für die Ukraine„,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“70″}}“>Russland-Experte sieht Erfolg für die Ukraine – Aber kein Vergleich zu Artikel 5 des NATO-Vertrags
- 1000 Soldaten an einem Tag“,“position“:“4″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“70″}}“>Russland verliert mehr als 1000 Soldaten an einem Tag – Russlands Verluste im Ukraine-Krieg: Armee von Wladimir Putin unter Druck
Alle Kapitel
Update, 8. Januar, 5:33 Uhr: Russische Angriffe haben in der Südost-Ukraine zu großflächigen Strom- und Wasserausfällen geführt. In der Stadt Dnipro ist der Strom ausgefallen und die U-Bahn hat ihren Betrieb komplett eingestellt.
Auch Teile der Region Saporischschja sind von den Stromausfällen betroffen, wie der Energieversorger DTEK mitteilte. Über das Ausmaß der Schäden und die Dauer der Reparaturarbeiten machten die Behörden zunächst keine Angaben, wie Reuters berichtet.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 21:38 Uhr: Wolodymyr Selenskyj schließt angesichts von Fortschritten bei Friedensgesprächen ein Ende des Krieges in der ersten Jahreshälfte 2026 nicht aus. „Wir stellen fest, dass die Verhandlungen mit unseren europäischen Partnern und natürlich mit den USA und allen Mitgliedern der Koalition der Willigen einen neuen Meilenstein erreicht haben“, sagte der ukrainische Präsident bei einem Besuch in Zypern.
In der Hauptstadt Nikosia war die EU-Spitze zu Beginn der sechsmonatigen EU-Ratspräsidentschaft Zyperns versammelt. „Wir sind uns bewusst, dass dieser Krieg noch während Ihrer Präsidentschaft beendet werden kann“, sagte Selenskyj der Nachrichtenagentur Interfax Ukraina zufolge bei der Zeremonie. Gleichzeitig sagte Selenskyj, dass Putin durch Sanktionen weiter unter Druck gesetzt werden müsse, um einem Ende seines Angriffskriegs zuzustimmen. „Jeden Dollar, den Russland verliert, verliert es als Aggressor.“
Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands
Fotostrecke ansehenRussland attackiert Odessa
Update, 20:20 Uhr: Russische Streitkräfte haben bei einem Luftangriff auf Häfen bei Odessa mindestens zwei Menschen getötet und acht weitere verletzt. Die russische Armee setzte dabei Drohnen und Raketen gegen die strategisch wichtigen Hafenanlagen Piwdennyj und Tschornomorsk ein, wie der Gouverneur des Gebietes Odessa, Oleh Kiper, auf Telegram mitteilte.
Der Angriff richtete erhebliche Schäden an der Hafeninfrastruktur an, über die die Ukraine ihre wichtigen Getreide- und Agrarexporte abwickelt. Kiper veröffentlichte Bilder von zerstörten Containern und beschädigten Lastwagen. In der Stadt Odessa selbst waren Explosionen zu hören. Russland beschießt im Ukraine-Krieg die Hafenanlagen, aber auch die Stadt Odessa selbst immer wieder.
Ukraine-Krieg aktuell: Polen offen für Stationierung deutscher Soldaten im Grenzgebiet zur Ukraine
Update, 19:15 Uhr: Polens Außenminister Radosław Sikorski hat sich offen für eine mögliche Entsendung deutscher Soldaten zur Absicherung eines Ukraine-Waffenstillstands gezeigt. Eine Präsenz von Bundeswehrsoldaten auf polnischem Boden wäre insofern keine Neuigkeit, sagte Sikorski nach Beratungen in Paris mit Blick auf bereits bestehende militärische Kooperation zwischen beiden Ländern. Bei gemeinsamen Übungen hätten deutsche Generäle polnische Panzerbrigaden befehligt und umgekehrt. Sikorski dankte Deutschland ausdrücklich für die Präsenz deutscher Soldaten zur Absicherung des Flughafens Rzeszów, der für die Ukraine-Unterstützung wichtig ist.
Kanzler Merz stellt dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj weitreichende deutsche Unterstützung in Aussicht. © Tom Nicholson/PA Wire/dpa
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Dienstag erstmals die Beteiligung der Bundeswehr an einer Friedenssicherung in Aussicht gestellt – nicht in der Ukraine selbst, aber auf NATO-Boden nahe der Grenze.
Ukraine-Krieg aktuell: Pistorius fordert konkrete Pläne für militärischen Schutz nach Friedenslösung
Update, 17:45 Uhr: Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat konkrete Planungen für den militärischen Schutz bei einer Friedenslösung im Ukraine-Krieg gefordert. „Mir ist wichtig, dass die Unterstützerländer der Ukraine konkrete Beiträge für die Absicherung einer möglichen politischen Beendigung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine erarbeiten“, sagte Pistorius der Deutschen Presse-Agentur.
Bei einem Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris hatte eine internationale Schutztruppe zur militärischen Absicherung eines möglichen Waffenstillstands Form angenommen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stellte dabei auch eine Beteiligung der Bundeswehr in Aussicht – nicht in der Ukraine selbst, aber auf NATO-Boden nahe der Grenze. „Voraussetzung dafür ist, dass Putin endlich ernsthaft zu einem Waffenstillstand bereit ist und das brutale Töten beendet“, betonte der Verteidigungsminister.
Ukraine-Krieg aktuell: Bundesregierung hofft auf anhaltende US-Unterstützung
Update, 16:35 Uhr: Die Bundesregierung hat ihre Hoffnungen auf eine anhaltende US-Unterstützung bei der Friedenssuche im Ukraine-Krieg bekräftigt. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte nach dem Pariser Treffen der „Koalition der Willigen“: „Wir gehen davon aus, dass die Zusagen der USA stark sind.“ Ohne amerikanischen Druck sei ein Fortschritt im politischen Prozess kaum vorstellbar, betonte der Sprecher weiter. „Wir sind in diesem politischen Prozess nur deswegen an dieser Stelle, weil die Vereinigten Staaten nun bereit sind, diesen Druck auszuüben und diese Kaskade an politischen, militärischen und wirtschaftlichen Maßnahmen in Aussicht zu stellen.“
Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj hofft auf neues Treffen mit Trump in Washington
Update, 15:15 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Hoffnung auf ein baldiges Treffen mit US-Präsident Donald Trump geäußert und Washington als möglichen Ort genannt. Gleichzeitig kritisierte er, von seinen Verbündeten noch keine klare Antwort darauf erhalten zu haben, ob sie die Ukraine bei weiterer russischer Aggression beschützen würden.
Obwohl Selenskyj einen politischen Willen seiner Partner erkenne, forderte er rechtlich bindende Verpflichtungen für Sicherheitsgarantien. Diese gelten als zentraler Streitpunkt bei den Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs, wie der Präsident vor Journalisten erklärte.
Ukraine-Krieg aktuell: Kiew gelingt erneuter Schlag gegen Russlands Wirtschaft
Update, 14:20 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben ein russisches Treibstoffdepot im Gebiet Belgorod erfolgreich angegriffen. Der Generalstab der Ukraine bestätigte, dass ukrainische Drohnen das Oskolneftesnab-Depot nahe dem Dorf Kotel direkt getroffen und einen Großbrand ausgelöst hätten. „Das Öldepot ist an der Treibstoffversorgung der Besatzungsarmee beteiligt“, erklärte der Generalstab in einer Telegram-Mitteilung.
Gleichzeitig griffen ukrainische Kräfte ein Logistiklager der 20. motorisierten Schützendivision Russlands in der besetzten Donezk-Region an. Der Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, bestätigte den Brand mehrerer Tanks, meldete aber keine Opfer. Die Angriffe sind Teil der ukrainischen Strategie zur Schwächung der russischen Militär- und Wirtschaftskapazitäten im Ukraine-Krieg.
Update, 13:50 Uhr: Auf dem Atlantik spielt sich zurzeit offenbar eine spektakuläre Verfolgungsjagd ab. US-Spezialkräfte versuchen offenbar, den unter russischer Fahne fahrenden Tanker „Marinera“ zu entern und zu beschlagnahmen. Das Schiff soll Verbindungen zu Venezuela haben und Teil der russischen Schattenflotte sein. Russland hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters bereits ein U-Boot und weitere Schiffe zum Schutz des Tankers entsendet.
Ukraine-Krieg aktuell: Budanow rechnet mit konkreten Fortschritten bei Friedensverhandlungen
Update, 12:56 Uhr: Der neue ukrainische Präsidialamtschef Kyrylo Budanow hat am zweiten Tag der Pariser Friedensgespräche zum Ukraine-Krieg weitere konkrete Fortschritte angekündigt. „Nicht alle Informationen können öffentlich gemacht werden, aber es gibt bereits konkrete Ergebnisse, und unsere Arbeit geht weiter“, teilte der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj über Telegram mit.
Die Ukraine sucht Unterstützung ihrer Verbündeten für einen möglichen Waffenstillstand, lehnt jedoch Russlands Forderung nach der Abtretung des Donbass ab. Laut ukrainischen Angaben brachten die USA eine freie Wirtschaftszone in Teilen der Region ins Spiel, aus denen sich die Ukraine zurückziehen würde.
Ukraine-Krieg aktuell: Kiew erhält täglich 1.500 Abfangdrohnen
Update, 12 Uhr: Laut dem Verteidigungsministerium der Ukraine haben die Truppen von Selenskyj täglich im Schnitt über 1.500 Abfangdrohnen erhalten. Mit dieser Schlagkraft würden russische Angriffe erfolgreich bekämpft werden. Der Vorteil von den kostengünstigen Drohnen ist unter anderem, dass die Bestände an Luftverteidigungsraketen geschont werden können. Zudem können Drohnen dafür sorgen, dass die Luftverteidigung im Ukraine-Krieg nicht überlastet wird.
Update, 10:19 Uhr: In einem Interview mit dem Sender France 2 hat der französische Präsident Emmanuel Macron erklärt, er werde möglicherweise bald mit Wladimir Putin in Kontakt treten. „Ich treffe derzeit Vorkehrungen, um in den kommenden Wochen Kontakt aufzunehmen“, führte er aus. Er betonte, sein Ziel sei Frieden in der Ukraine, jedoch nicht um den Preis ihrer Kapitulation. Macron und Putin hatten zuletzt im Juli vergangenen Jahres telefoniert.
Ringen um Ende des Ukraine-Kriegs: Selenskyj in Zypern eingetroffen
Update, 9:42 Uhr: Wie das Büro des Präsidenten der Ukraine mitteilt, ist Selenskyj in Zypern eingetroffen. Um 11:15 Uhr ist ein Treffen zwischen Selenskyj und dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides geplant, gefolgt von einem Treffen mit Erzbischof Georg III. von Zypern, wie es weiter heißt. Der Inselstaat hat seit dem 1. Januar den Vorsitz im Europäischen Rat inne. Unter dem Motto „Eine autonome Union – offen für die Welt“ wird Zypern auf eine eigenständigere Union hinarbeiten.
Update, 9:06 Uhr: Die Friedensgespräche zum Ukraine-Konflikt haben seit November deutlich an Fahrt aufgenommen. Allerdings zeigt sich Russland weiterhin ablehnend gegenüber den bisher vorgelegten Vorschlägen zur Konfliktlösung.
Besonders problematisch bleibt die NATO-Frage: Da Moskau den Überfall auf die Ukraine unter anderem mit dem Ziel einer Verhinderung der NATO-Osterweiterung begründet hatte, ist höchst fraglich, ob der Kreml nun die Stationierung britischer oder französischer Soldaten in der Ukraine akzeptieren würde, wie etwa die Nachrichtenagentur Reuters die Lage einschätzt.
Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj sieht „90 Prozent“ für eine Friedenslösung
Update, 7. Januar, 8:26 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Ergebnis internationaler Friedensgespräche als „sehr gut“ bezeichnet und erklärt, man habe nun „90 Prozent für eine Friedenslösung erreicht“. Allerdings fehlten noch entscheidende Punkte, wie Reuters berichtet.
Selenskyj warf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, keinen Frieden zu wollen. Die wichtigste Absicherung gegen künftige russische Angriffe sei eine starke ukrainische Armee an der Grenze, erklärte er weiter. Positiv bewertete der Staatschef die geplante zweite Verteidigungslinie mit französischen und britischen Soldaten.
Merz bereit zu deutscher Beteiligung an Ukraine-Sicherung – jenseits der Grenze
Erstmeldung: Kiew – Die Bundeswehr soll einen möglichen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg mit absichern. Damit vollzieht Kanzler Friedrich Merz (CDU) einen Kurswechsel zur bisherigen deutschen Position, wonach sich die Truppenfrage erst nach Klärung der Waffenstillstandsbedingungen stelle.
Ukraine-Krieg aktuell: Schutztruppe für Ukraine nimmt Form an – Deutschland dabei
Bei einem Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris unterzeichneten Frankreich, Großbritannien und die Ukraine eine Erklärung, die dem Einsatz ausländischer Truppen in dem von Russland angegriffenen Land eine Grundlage gibt. Für Deutschland stellte Merz erstmals die Beteiligung der Bundeswehr an einer Friedenssicherung in Aussicht – nicht in der Ukraine selbst, aber auf NATO-Boden nahe der Grenze.
„Koalition der Willigen“: Merz appelliert an Selenskyj
Merz appellierte in Paris an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, er möge dafür sorgen, dass sich junge Ukrainer künftig „in den Dienst einer sicheren und wirtschaftlich gesundenden Ukraine stellen, statt nach Deutschland, Polen oder Frankreich auszureisen, so wie wir es gegenwärtig erleben“.
Bei einem weiteren Treffen in Paris am heutigen Mittwoch (7. Januar) zwischen Außenminister Johann Wadephul (CDU) und seinen Amtskollegen aus Frankreich und Polen soll es ebenfalls um die Unterstützung der Ukraine gehen.
Russland-Experte sieht Erfolg für die Ukraine
Großbritannien und Frankreich wollen nach den Worten des britischen Premierministers Keir Starmer im Falle einer Waffenruhe Militärstützpunkte in der Ukraine errichten. Geplant seien „geschützte Einrichtungen für Waffen und militärische Ausrüstung“, um die „Verteidigungsbedürfnisse der Ukraine“ zu unterstützen, sagte Starmer in Paris.
Beobachter werten das Ergebnis des Treffens in Paris als Erfolg für die Ukraine. Die Zusagen blieben zwar weit hinter Artikel 5 des NATO-Vertrags zurück. „Aber sie sind viel mehr als das, was die Ukraine je hatte“, sagte Daniel Fried, ehemaliger US-Staatssekretär und langjähriger Russland-Experte, zur Kyiv Post.
Russland verliert mehr als 1000 Soldaten an einem Tag
Auf den Schlachtfeldern des Konflikts steigen derweil Russlands Verluste weiter. Binnen eines Tages hat Putins Armee laut Angaben des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte 1040 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Damit steigt die Zahl der gesamten Verluste im Ukraine-Krieg seit Beginn der Kampfhandlungen auf etwa 1.213.460 Soldaten. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)