Die Augsburger Innenstadt muss sich in den kommenden Jahren neu ausrichten. Wie das genau gehen könnte, soll am Samstag ein Symposium unter dem Titel „Emotionale Stadt“ erörtern.
Eingeladen haben gemeinsam mit der Stadt Augsburg der Schwäbische Architekten- und Ingenieurverein (SAIV) und der Treffpunkt Architektur Schwaben (TAS) sowie der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) Kreisverband Augsburg-Schwaben. Um den Ansprüchen und Anforderungen an eine moderne Innenstadt gerecht zu werden, müssten Ideen, Vorstellungen und Haltungen gebündelt werden, erklärt die Stadt den Zweck der Veranstaltung.
In sechs Fachvorträgen werden verschiedene Aspekte rund um das Thema „Zeitgemäße Stadtentwicklung“ erörtert. Darüber hinaus will Baureferent Steffen Kercher Einblicke in die aktuelle Arbeit seines Referats geben und er teilt seine Einschätzung zur Entwicklung der Innenstadt in den kommenden Jahren mit.
Als weitere Themen sind geplant die Gestaltung des Straßenraums und anderer öffentlicher Flächen unter stadtraumpsychologischen Aspekten, also wie etwa die Gestaltung, Struktur und Nutzung von Stadtteilen, Straßen, Plätzen oder Gebäuden das Verhalten, die Wahrnehmung und das Wohlbefinden von Menschen beeinflussen. Ebenfalls Thema ist, was Augsburg vom Innenstadtmanagement der Städte Ulm und Regensburg lernen kann. „Für die moderne Innenstadt gibt es nicht nur das eine Erfolgsrezept. Unser Ziel ist es, viele Player mit vielen guten Ideen zusammenzubringen, sodass wir eine Strategie entwickeln, die uns auf mehreren Ebenen voranbringt“, so Baureferent Kercher. Die Innenstadt müsse in Sachen Erreichbarkeit, Wohnraum, Wirtschaftsstandort und auch Wohnraum neu gedacht werden. Das Symposium bringe zahlreiche Expertinnen und Experten zusammen und „motiviert uns alle dazu, ,out oft the box‘ zu denken“.
Das Symposium findet am Samstag, 10. Januar, um 9.30 Uhr, im KARO 10, Karolinenstraße 10 statt.
AZ