Der Stopp in der Hafenstadt Southampton in Großbritannien bleibt Kreuzfahrtgästen der „Aida Nova“ auf der aktuellen Reise verwehrt. Die Rostocker Reederei „Aida Cruises“ lässt den geplanten Aufenthalt in Südengland ausfallen – und das Kreuzfahrtschiff läuft sogar einen Tag früher als geplant in den Hamburger Hafen ein. Das liegt an der Unwetterwarnung mit Sturm und starkem Schneefall für Freitag, 9. Januar, wie das Portal „Schiffe und Kreuzfahrten“ mitteilt.
Gäste sollen den letzten Tag in Hamburg verbringen
Die „Aida Nova“ verbringt den Donnerstag auf See und soll abends die Lotsenstation an der Elbmündung erreichen. Das Schiff fährt derzeit auf einer Metropolen-Route und hat bereits Zeebrügge, Le Havre und Cherbourg angesteuert. Um trotz des Sturms pünktlich zum regulären Gästewechsel am Samstag in Hamburg einzutreffen, verzichtet die Reederei auf den Hafenanlauf, heißt es weiter.
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Am Freitagmorgen soll die „Aida Nova“ wieder in Hamburg ankommen. Die Gäste haben den Angaben zufolge die Möglichkeit, den letzten Tag ihrer Reise für einen Landgang in der Hansestadt zu nutzen. Sie können die letzte Nacht des Urlaubs im Hafen verbringen, bevor sie ihre Reise am Samstagmorgen offiziell beenden.
Eines der größten Schiffe der Kreuzfahrtgesellschaft
Mit 337 Metern Länge, 20 Decks und 2626 Gästekabinen ist die „Nova“ nach Angaben der Kreuzfahrtgesellschaft eines der größten Schiffe in ihrem Angebot. Das Schiff ist in dieser Wintersaison in Nordeuropa unterwegs. Immer samstags nimmt es ab Hamburg Kurs auf die Metropolen am Ärmelkanal, Dänemark und Norwegen. Bei stürmischem Winterwetter in Nordeuropa seien auf diesen Routen manchmal Änderungen notwendig, heißt es außerdem auf dem Reiseportal.
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Die betroffene Reise hatte am 3. Januar in Hamburg gestartet und sollte eigentlich am 10. Januar auch dort enden – mit Southampton als letztem Zwischenstopp vor der Heimfahrt.