Mal verspielt, mal verkopft, zuweilen ironisch – postmoderne Architektur lässt sich vor allem als Gegenbewegung zur funktionalen und schlichten Moderne begreifen. Seinen Höhepunkt erlebte der Baustil im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts. Mit der Internationalen Bauausstellung (IBA) in den 1980er-Jahren zog es renommierte Architekten aus aller Welt nach Berlin, um dort ihre Vorstellungen von postmoderner Architektur umzusetzen. Wir stellen euch 12 Architekten vor, die das Stadtbild mit ihrer einfallsreichen und teils skurrilen Baukunst geprägt haben.

Gottfried Böhm (1920-2021)

Das Wohnhaus in der Fasanenstraße konnte 2015 vor dem Abriss gerettet werden und steht seitdem unter Denkmalschutz. Foto: Achim Raschka/CC BY-SA 4.0/Wikimedia Commons

Gottfried Böhm gilt als einer der bedeutendsten Architekten der Nachkriegszeit. Unvergesslich bleibt etwa die Wallfahrtskirche in Neviges, ein kunstvoll verschachtelter Betonkoloss. Ein zentrales Motiv seiner Arbeit ist der Bezug seiner Bauten zum Himmel. Das wird auch bei seinem postmodernen Wohngebäude in der Fasanenstraße in Wilmersdorf deutlich: Besonders eindrucksvoll ist nämlich der Innenhof, den ein Glasdach mit spinnennetzartiger Struktur mit Licht versorgt. Immer wieder führten Bauprojekte Gottfried Böhm nach Berlin: So nahm dieser am Wettbewerb zur Neugestaltung des Reichstags teil. Obwohl der Brite Norman Foster die Ausschreibung für sich gewann, tüftelte Böhm selbst nach Wettbewerbsschluss noch an seinen Entwürfen. Die sahen ebenfalls eine neue Kuppel, aber mit beweglichen Dachschalen vor, in der außerdem das Parlament tagen sollte – selbstverständlich nah am Himmel. Alles zur wechselhaften Geschichte des Reichstags.

Wo heute das Kaufhaus Peek & Cloppenburg steht, befand sich zwischen 1913 und 1945 der Tauentzienpalast, der ein Kino und ein Café beherbergte. Foto: Imago/Schöning

Ein weiteres postmodernes Gebäude verwirklichte Gottfried Böhm Anfang der 1990er-Jahre an der Tauentzienstraße. Dort erweiterte er ein Bürohaus der 1920er-Jahre für das Kaufhaus Peek & Cloppenburg. Die aus gewellten Glasscheiben bestehende Fassade wird dabei von Sichtbetonstützen unterbrochen und erinnert so an ein ein fallendes Gewand, was wiederum auf die Nutzung des Gebäudes als Einkaufszentrum verweist.

Manfred Prasser (1932–2018)

Der Friedrichstadt-Palast an der Friedrichstraße ist eines der kulturellen Aushängeschilder der Stadt. Foto: Imago/Schöning

Obwohl die meiste postmoderne Architektur der Stadt im Zuge der Internationalen Bauaustellung 1984/87 und damit in West-Berlin entstanden ist, hat auch die DDR auf ihren letzten Metern noch einige städtebauliche Juwelen hervorgebracht. Das ist auch Manfred Prasser zu verdanken. Als Teil eines Kollektivs um den Architekten Walter Schwarz entwarf Prasser Anfang der 1980er-Jahre den Neubau des Friedrichstadt-Palastes mit, nachdem der etwa 200 Meter entfernte Vorgängerbau abgerissen wurde. Der Friedrichstadt-Palast, ein mit vielen Art-Decó- und Jugendstil-Elementen geschmückter Plattenbau, soll an die große Revueszene der „goldenen Zwanziger Jahre“ erinnern. Im Jahr 2020 stellte die Stadt Berlin das ikonische Theaterhaus unter Denkmalschutz. Auf die Geschichte des Friedrichstadt-Palastes blicken wir hier zurück.

2018 verstarb Manfred Prasser im Alter von 86 Jahren in seinem Wohnsitz in Oranienburg. Sein Erbe reicht jedoch weit über den Friedrichstadtpalast und die Postmoderne hinaus. Unvergessen bleibt auch seine Mitarbeit am Palast der Republik, jenes Raumschiff, das im Sonnenuntergang glühte, die Silhouette der Stadt spiegelte und von vielen noch immer vermisst wird. Von Platte bis Zuckerbäckerstil: Mehr DDR-Architekten, die Berlin prägten, findet ihr hier.

Raimund Abraham (1933–2010)

Eines von zwei Projekten, die Raimund Abraham in Deutschland verwirklichte: Das Wohn- und Geschäftshaus in der Friedrichsstraße 32/33. Foto: Gunnar Klack/CC BY-SA 4.0/Wikimedia Commons

Zugegeben, bei diesem Wohn- und Geschäftshaus in der Friedrichstraße 32/33 weiß man gar nicht so genau, wohin man nun als erstes schauen soll: auf die vorspringenden und dann wieder zurückgesetzten Ebenen? Die Stahl- und Betonträger, die die Balkone vor dem Fallen zu bewahren scheinen? Oder doch die kleinteiligen Fenster, die aus dem Anblick ein Wimmelbild machen?

Das Gebäude stammt von Raimund Abraham. Der gebürtige Österreicher entwarf den postmodernen Bau im Zuge der IBA 84/87. Es war auch der Versuch, in einer Baulücke die Extreme der Nachbarhäuser städtebaulich zu vereinen: Mit den versetzten Trauflinien, also die untersten Linien der Dachflächen, und den Balkonen spielt das Gebäude sowohl auf ein Verwaltungshaus aus der NS-Zeit zur Rechten und zur Linken auf ein gründerzeitliches Geschäftshaus an. Abraham, der später in den USA lehrte und arbeitete, realisierte nur zwei Entwürfe in Deutschland: Das Haus in der Friedrichstraße sowie das „Haus für Musiker“ auf der ehemaligen Nato-Raketenstation Neuss.

Ihr habt Lust auf noch mehr IBA-Projekte? Ein Überblick über die IBA 84/87 und warum wir mehr Bauten wie damals brauchen.

Hinrich (1936–2025) und Inken Baller (geb. 1942)

Lenkt die Blicke der Passanten auf sich: Der Baller-Bau an der Admiralbrücke in Kreuzberg. Foto: Imago/Joko

Wenn Pippi Langstrumpf nicht in einer Villa, sondern in einem Mehrfamilienhaus wohnen würde, dann am ehesten in einem der Gebäude von Hinrich und Inken Baller. Zwischen den pastellfarbenen Fassaden, geschwungenen Dächern und verspielten Balkongeländern hätte sich die extrovertierte Romanfigur von Astrid Lindgren sicher wohl gefühlt. Gebäude wie das Wohnhaus direkt an der Admiralbrücke, das auf dem Foto zu sehen ist, entstanden im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 84/87. Hinrich und Inken Baller legten viel Wert darauf, dass die Wohnungen keine abgeriegelten Boxen darstellen, sondern möglichst das Innere mit dem Äußeren verbinden: Küchen, die sich zum Wohnraum öffnen, großzügige Balkone, und Säulen, die Teile des Gebäudes tragen, und somit luftige Erdgeschosse hergeben. Wie Hinrich Baller Berlin noch geprägt hat, lest ihr hier.

Paolo Portoghesi (1931–2023)

Im Demonstrationsgebiet Tegel, das für die IBA 84/87 konzipiert wurde, finden sich einige postmoderne Stadtvillen. Hier ist ein Bau von Paolo Portoghesi zu sehen. Foto: Gunnar Klack/CC BY-SA 4.0/Wikimedia Commons

Genau wie Raimund Abraham hat auch der italienische Architekt Paolo Portoghesi ein großes Erbe hinterlassen, allerdings nur zwei Bauten hierzulande realisiert. Eines davon ist ebenfalls Teil der IBA 84/87 und steht im sogenannten „Demonstrationsgebiet Tegel“: eine sandsteinfarbene Villa, deren oberste Stockwerke jeweils von vier Balkonen aufgebrochen sind – und die so den Eindruck erweckt, als wäre sie gevierteilt worden – und als könnte jeden Moment auseinanderbrechen.

Paolo Portoghesi, 1931 in Rom geboren, gilt als einer der Vorreiter der Postmoderne. Eines seiner Prinzipien lautete, dass Architektur den Sinn des Ortes zurückerobern müsse. Das wohl berühmteste Beispiel dafür ist die Casa Papanice, ein Gebäude in Rom, deren gekrümmte Linien den Flussverlauf des Tibers nachahmen und dessen Mauern aus Tuffstein bestehen, der aus den umliegenden Hügeln abgetragen wurden. Inwieweit die Tegeler Stadtvilla den Sinn des Ortes zurückerobert, bleibt Interpretationssache. Vielleicht verweist der fast schon dekonstruktivistische Charakter der Villa auf die Rolle des Hauses als IBA-Projekt selbst. Apropos Villen: Wir zeigen 12 Villen in Berlin, die Stadtgeschichte erzählen.

Manfred Pechtold

Einkaufszentrum mit neogotischen Merkmalen: „Das Schloss“ in Steglitz. Foto: Imago/Joko

Manfred Pechtold als König der Shoppingtempel zu bezeichnen, ist keineswegs eine Untertreibung. In den 2000er- und 2010er-Jahren entwarf der Berliner Architekt zahlreiche Einkaufszentren, darunter das Schultheiss-Quartier in Moabit, die Mall of Berlin und deren Erweiterung und die Gropius-Passagen in Neukölln. Als eindeutig postmodern lässt sich „Das Schloss“, ein Einkaufszentrum an der Schloßstraße in Steglitz, einordnen. Nach sechs Jahren Bauzeit wurde „Das Schloss“ 2006 eingeweiht, die Hochphase der Postmoderne in den 1980er- und 1990er-Jahren lag da schon einige Jahre zurück.

Dabei sollen die hohen Bögen, die die Glasfassade schmücken, und die runden Fenster einen Bezug zu der Neogotik des benachbarten Rathaus Steglitz herstellen. „Das Schloss“ ist übrigens nicht das einzige kuriose Gebäude, das Steglitz zu bieten hat: Auch der Bierpinsel ist ein Stück ikonische Architektur, das schon lange leer steht. „Macht endlich was mit dem Bierpinsel!“, fordert unsere Autorin.

Stanley Tigerman (1930-2019)

Könnte einem Fantasy-Film entsprungen sein: Die „Urban Villa“ von Star-Architekt Stanley Tigerman. Foto: Gunnar Klack/CC-BY-SA-4.0/Wikimedia Commons

Zu Beginn seines Schaffens war Stanley Tigerman zunächst ein Schüler Ludwig Mies van der Rohes. Mit seiner oft ironischen und das Soziale in den Mittelpunkt stellende Formensprache grenzte er sich aber verstärkt vom Modernismus ab. Heute gilt Tigerman als maßgeblicher Mitbegründer der Postmoderne. Und ein Haus, das er in Berlin gebaut hat, lässt sich als stilles Aufbegehren gegen den Lehrmeister verstehen: Die „Urban Villa“ von Stanley Tigerman ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie der US-amerikanische Architekt sich von seinem Mentor distanzierte. Mies van der Rohe, einer der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, entwarf mit dem Perls Haus in Zehlendorf ein Wohnhaus entlang strenger Achsen, mit klaren Formen, ohne Verzierung. Die „Urban Villa“ im Tegeler IBA-Gebiet wiederum wirkt, als habe jemand versucht, mit einem gigantischen Schachbrett das Gebäude in zwei Teile zu spalten. Ein ironischer Seitenhieb auf die Architektur der Moderne, die oft streng nach Gitterstrukturen ausgerichtet ist.

James Stirling (1926–1992)

Bringt Farbe in das Berliner Grau: Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung am Reichpietschufer in Tiergarten. Foto Imago/Schöning

Postmoderne Architektur, das ist häufig ein Cocktail aus früheren baulichen Epochen und Regionalgeschichte – die sich gar nicht zwingend an der näheren Umgebung orientieren muss. Wenige postmoderne Bauwerke in Berlin illustrieren das so gut wie das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), das der britische Architekt James Stirling zusammen mit Michael Wilford in den 1980er-Jahren entwarf. Die Anlage besteht aus mehreren Gebäuden: darunter etwa ein sechseckiger Glockenturm, einen Säulengang, der an eine griechische Stoa erinnert, und ein Gebäude, das einer Burganlage ähnelt. Blaue und terracottafarbene Fassaden wechseln sich nach Stockwerken ab, was im Stadtbild für Abwechslung sorgt, gerade an winterlich-grauen Tagen. Das WZB war Stirlings Beitrag zur IBA 84/87 und stellt das größte Nicht-Wohngebäude der Ausstellung dar.

Michael Wilford (1938–2023)

Ob Königin Elisabeth II. bei ihrem Besuch in der Britischen Botschaft im Jahr 2000 „amused“ oder eher „not amused“ war, wissen wir nicht. Einfallsreich ist das Gebäude allemal. Foto: Imago/Joko

Zusammen mit James Sterling entwarf der ebenfalls aus England stammende Architekt Michael Wilford das WZB – hinterließ aber noch weitere Spuren postmoderner Baukunst in Berlin. 1991 gewann sein Architektenbüro den Wettbewerb um den Neubau der britischen Botschaft an der Wilhelmstraße. In direkter Nachbarschaft zum Hotel Adlon und dem Brandenburger Tor gelegen, vollführt die Botschaft einen tollkühnen Spagat: So reiht sich die äußerste Fassade zwar in die sandsteinfarbene Blockrandbebauung der Umgebung ein, die Mitte des Gebäudes aber wirkt wie aufgeschnitten. Drei Baukörper, einer davon mit großflächiger Verglasung, der andere als lilafarbener, halber Zylinder, ragen aus der Fassade wie buntes Spielzeug aus einem Sandkasten. Wilford habe sich ein „echtes Narrenstück geleistet“, schrieb der „Spiegel“ anlässlich des Besuchs von König Elisabeth II., die den Bau kurz nach der Eröffnung im Jahr 2000 besuchte. Mehr besondere Botschaftsgebäude in Berlin findet ihr hier.

John Hejduk (1929–2000)

Der Kreuzberg Tower in der Charlottenstraße tauchte auch als Kulisse in Sebastian Schippers One-Take-Drama „Victoria“ auf. Foto: Imago/Schöning

Architekten der Postmoderne setzten sich kritisch mit der Moderne auseinander und versuchten den Funktionalismus und die einfachen geometrischen Strukturen hinter sich zu lassen. Mit dem Kreuzberg Tower rebellierte Hejduk gegen den postmodernen Ton der IBA 84/87 und erschuf ein Anti-postmodernes Gebäude. Aber Minus und Minus ergeben in diesem Falle nicht Plus. Oder anders ausgedrückt: Anti-Postmoderne bedeutete nicht, dass Hejduk mit dem Kreuzberg Tower die klassischen Moderne imitierte. Zwar kehrt die klare Geometrie zurück, dahinter offenbart sich jedoch spielerische, venezianische Mythologie.

Ursprünglich war der Kreuzberg Tower nämlich als Teil von „Berlin-Masque“ gedacht – einem Projekt, mit dem Hejduk ein Architekturwettbewerb für ein Areal an der Wilhelmstraße gewinnen wollte. Was das mit Venedig zu tun hat? „So wie es für die hochgradig rational-pragmatische Stadt Venedig des 15. Jahrhunderts notwendig war, Masken, Maskenbälle und Messen für ihre Zeit zu schaffen, um zu funktionieren, so scheint es, dass wir, in unserer Zeit, Masken für unsere Zeit schaffen müssen“, sagte Hejduk zum Projekt. Ob die vermenschlichenden Fassaden der Nebenhäuser oder die maskenähnlichen Rolläden – mit dem Kreuzberg Tower konnte Hejduk zumindest einen Teil des Konzeptes verwirklichen. Auch lesenswert: Weitere ungewöhnliche Gebäude in Berlin, die man kennen sollte.

Rob Krier (1938–2023)

Trotz leicht verwitterter Fassaden hat der postmoderne Wohnkomplex von Rob Krier an der Ritterstraße in Kreuzberg nichts an Charme eingebüßt. Foto: tipBerlin

„Kein Mensch fährt am Sonntag in das Märkische Viertel und in die Gropiusstadt, um dort spazieren zu gehen“, sagte Rob Krier, luxemburgischer Stadtplaner und Architekt, einmal. Zeit seines Lebens wandte sich Krier gegen das serielle Bauen der Moderne, wie das Zitat andeutet. Eines seiner größten realisierten Bauvorhaben ist ein postmoderner Wohnkomplex an der Ritterstraße, der im Zuge der IBA 84/87 geplant und 1988 fertiggestellt wurde. Zur Wohnanlage Ritterstraße-Nord gehören 35 Mehrfamilienhäuser mit 314 Wohnungen, in deren Wohnhöfe man nur durch Tore gelangt. Auffällig sind die geschwungenen Linien, farbenfrohe Details wie blaue oder rote Fensterrahmen, und Säulen, so weit das Auge reicht. Neben der Ritterstraße realisierte Krier auch ein Stadtvillenquartier in der Rauchstraße, 2003 verlegte er dann den Sitz seines Architekturbüros nach Berlin.

Eine Stadtvilla in der Rauchstraße in Tiergarten, entworfen von Rob Krier. Foto: Gunnar Klack, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Johannes Uhl (1935–2018)

Nicht Tegel, nicht Tiergarten – auch in Neukölln hat die Postmoderne Spuren hinterlassen. Das Hotel „Ludwig van Beethoven“ nach den Plänen von Johannes Uhl. Foto: Gunnar Klack, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-4.0

Wie wohl Ludwig van Beethoven reagieren würde, wenn er wüsste, dass in Neukölln ein Hotel im postmodernen Stil nach ihm, dem wichtigsten Vertreter der Wiener Klassik, benannt ist? Vermutlich hätte der Komponist mit der eklektischen Fassadengestaltung des Hotelbaus wenig anfangen können, war er doch barocke und klassizistische Architektur gewöhnt.

Das von Johannes Uhl entworfene Hotel „Ludwig van Beethoven“ ist vermutlich eines der verrücktesten postmodernen Gebäude in Berlin, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Schräge, versetzte Fenster, erkerförmige Vorbauten, die in jedem Moment herunterzufallen scheinen, sowie Bullaugen machen das Hotel zu einem Hingucker. Johannes Uhl, der im Saarland geboren wurde und 1957 nach Berlin kam, kennt man aber vor allem als Erbauer des Neuen Kreuzberger Zentrums am Kottbusser Tor. Unser Rückblick auf 50 Jahre Neues Kreuzberger Zentrum.

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Erlebt die postmoderne Architektur nun einen Hype? Mit dem Brutalismus ist das vor einigen Jahren schon passiert. 12 Ziele für Fans von Beton und Brutalismus findet ihr hier. Eines der bekanntesten und skurrilsten Bauten des Brutalismus steht in Lichterfelde. Mehr zum Kampf um den Erhalt des Mäusebunkers lest ihr. Für alle, die es etwas prunkvoller mögen: Das sind die prächtigsten Barock-Bauten in Berlin. Nicht postmodern, aber auch ziemlich verspielt: Jugendstil in Berlin. Hier sieht die Stadt wie Gotham City aus: Architektur des Expressionismus in Berlin. Sachlich, klar geschnitten, aber trotzdem visionär: Bauhaus und Neues Bauen in Berlin. Ein einzelnes Fenster, viel Platz, wenig Licht: Das Berliner Zimmer ist eine architektonische Besonderheit. Von Behrens bis Scharoun: Diese Architekt:innen brachten die Moderne nach Berlin. Ein eleganter Streifzug durch die Stadt: Das sind die wichtigsten Villen in Berlin. Mehr Stadtgeschichte, Wissenswertes zu Architektur und Ausflugstipps in der Rubrik Stadtleben.