E-Scooter sind eine praktische Lösung für die letzte Meile im Stadtverkehr: schnell, flexibel, emissionsfrei. Sie lassen sich leicht mit Bus und Bahn kombinieren, um Staus und die nervige Parkplatzsuche zu umgehen. Auf der CES in Las Vegas zeigt Acer mit dem Predator ES Storm Pro ein neues Modell, das IMTEST vor Ort bereits ausprobieren durfte.

Produktdetails

  • Abmessung: 122 x 58 x 125 cm
  • Gewicht: 22,5 kg
  • Farb-LED-Display
  • Akku: 614 Wh
  • max. Reichweite: bis 65 km
  • Preis: 649 €

Für sicheren Fahrkomfort bei unterschiedlichen Straßenverhältnissen ist der Scooter mit einem Traktionskontrollsystem, 10-Zoll-Reifen sowie Vorder- und Hinterradfederung ausgestattet. Die Kombination aus hinterer Scheibenbremse, eABS-System und regenerativer Bremsfunktion (KERS) soll laut Acer nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch Energie zurück in den Akku gespeist werden. Mit einer vollen Ladung sind laut Hersteller Strecken von bis zu 60 Kilometern möglich.

E-Scooter halb schräg von vorne auf weißem Grund© AcerE-Scooter von der Seite zusammengeklappt, weißer Hintergrund© AcerDer neue E-Scooter von Acer soll im ersten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen.

Auch das Design setzt auf Alltagstauglichkeit: Der faltbare Aluminiumrahmen spart Platz, die IPX5-Zertifizierung schützt bei leichtem Regen, und RGB-Lichtelemente im Predator-Design sollen die Sichtbarkeit im Straßenverkehr verbessern.

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Smarte Features und App-Anbindung

Ein zentrales Element des Predator ES Storm Pro soll die Integration in Acers eMobility-App sein. Nutzer können über das Smartphone in Echtzeit auf Fahrtstatistiken, Akkustand, Restreichweite und Fahrzeugstatus zugreifen. Auch Einstellungen wie Lichteffekte oder Fahrmodi lassen sich über diesen Weg individuell anpassen. Eine integrierte elektronische Sperrfunktion sorgt für zusätzliche Sicherheit im Alltag.

Ein weiteres Detail ist die Smart-Tag-Halterung, die das Anbringen von kompatiblen Trackern erlaubt – etwa zur Wiederauffindung im Verlustfall.

Der Acer Predator ES Storm Pro soll ab dem ersten Quartal 2026 zum UVP von 649 Euro in den deutschen Markt starten.

Der erste Praxiseindruck auf der CES 2026

Auf der CES 2026 konnte IMTEST den Acer Predator ES Storm Pro bereits Probe fahren.

Der Acer Predator ES Storm Pro vor einem großen, beleuchteten Predator-Logo Auf der CES in Las Vegas konnte IMTEST den neuen E-Scooter von Acer bereits antesten. © IMTEST / Dr. Lotta Kinitz

Dabei fiel der erste Eindruck positiv aus: Verarbeitung und Fahrverhalten wirkten hochwertig, der E-Scooter zeigte sich stabil, wendig und kraftvoll. Besonders der Sport-Modus überzeugte mit spürbarem Anzug und flotter Beschleunigung. Dank des kleinen Wendekreises und griffiger Lenkerflächen ließ sich der Scooter auch auf engem Raum gut manövrieren – praktisch für den Einsatz auf der Messe, aber auch ideal für den Stadtverkehr.

Das beleuchtbare Predator-Logo am Trittbrett, das abwechselnd in Weiß, Blau oder Rot leuchtete, sorgte für einen zusätzlichen Akzente, der zum verspielten Charakter der Gaming-Marke passt.

Das Predator-Logo am Rand der Trittfläche leuchtet in blau Das Logo am Rand der Trittfläche kann wahlweise beleuchtet werden und wechselt dann sogar die Farbe zwischen blau, rot und weiß. © IMTEST / Dr. Lotta Kinitz

Die Bedienung gelang im Kurztest grundsätzlich problemlos. Was bei der ersten Nutzung allerdings etwas verwirrend wirkte: Zum Teil sind mehrere Funktionen auf den gleichen Bedienknopf gelegt. So steuerte etwa der Lichtknopf auch die Logo-Beleuchtung und der An/Aus-Schalter war auch für den Wechsel zwischen den Fahrmodi gedacht. Hier wäre eine klarere Zuordnung hilfreich, gerade für Einsteiger.

Eine Hand bedient die Knöpfe am Lenker des Acer E-Scooters © IMTEST / Dr. Lotta KinitzFazit: Durchdachter City-Scooter mit Gaming-DNA

Der Acer Predator ES Storm Pro zeigte sich im ersten Test als stabiler, kraftvoller E-Scooter für den urbanen Alltag. Praktische Details wie Federung, App-Anbindung und Traktionskontrolle machen ihn alltagstauglich, verspielte Elemente wie das beleuchtete Logo sorgen für Wiedererkennungswert. Die Bedienlogik könnte etwas klarer sein – doch insgesamt wirkt das Modell bereits serienreif und gut abgestimmt. Mit 649 Euro ist der E-Scooter fair bepreist und positioniert sich im soliden Mittelfeld vergleichbarer Premium-Geräte.