Erfolgreiches Ende einer anstrengenden Trainingswoche im spanischen Murcia. Mit 2:1 gewinnt Zweitligist Münster gegen Belgiens Erstligisten Oud-Heverlee Leuven, für den auch Ex-Adlerträger Henok Teklab (27) aufläuft.

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Sieg im Abschluss-Test. Preußen putzt das Teklab-Team.

Die 90 Minuten in der Pinatar-Arena forderten den Schützlingen von Chefcoach Alexander Ende (46) nach sechs arbeitsintensiven Tagen noch einmal alles ab. Zumal sie wegen einer Ampelkarte für Niko Koulis (27) – nach einem Gerangel an der Außenlinie mit Gegenspieler Oscar Gil Regano (69.) schickte ihn der Schiri vorzeitig vom Feld – über 20 Minuten in Unterzahl kämpfen mussten.

Eine schwierige Phase, in der die rund 50 mitgereisten Anhänger der „Schwarz-Weiß-Grünen“ ihre Jungs von der Tribüne aus lautstark unterstützen. Ende dankbar: „Unsere Fans haben ein gutes Gespür dafür, wann wir ihre Hilfe benötigen. Das war schon ein richtig gutes Zusammenspiel.“

Da hadert er mit sich! Leuvens Henok Teklab ließ eine dicke Chance gegen seinen Ex-Klub Preußen ungenutzt

Da hadert er mit sich! Leuvens Henok Teklab ließ eine dicke Chance gegen seinen Ex-Klub Preußen ungenutzt

Foto: Sebastian El-Saqqa / firo Sportphoto

In der ersten Halbzeit hatten die Preußen das Geschehen noch weitestgehend im Griff. Und gingen durch Kapitän Jorrit Hendrix (30) – per Kopf nach butterweicher Flanke von Zidan Sertdemir (20) – früh in Führung (8.). Die Mittelstürmer Lars Lokotsch (30) auf Zuspiel von Jannis Heuer (27) vor der Pause (27.) sogar noch erhöhte.

Allerdings: Auch die Belgier erspielten sich einige gute Gelegenheiten durch Teklab (19.), Charles Ikwuemesi (20./45.) sowie Youssef Maziz, konnten aber Keeper Johannes Schenk (22) im Kasten der Münsteraner nicht überwinden.

Nach dem Seitenwechsel mischte Ende dann seine Mannschaft munter durch, ließ unter anderem die Nachwuchstalente Jakob Korte (22), Marvin Schulz (21/aus der U23) und Michel Scharlau (19) ran. Umso beachtlicher, dass die dezimierten Preußen ihren Erfolg trotzdem ins Ziel retteten. Wobei Charalambos „Babis“ Makridis (29/86.) nach traumhaftem Konter über Youngster Schulz sogar noch ein ganz fettes Ding zum 3.0 (86.) fast fahrlässig liegen ließ. Stattdessen schmolz der Vorsprung i120 Sekunden vorm Abpfiff nach Leuvens Anschlusstreffer durch Kaba Sory.

Ende stolz: „Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen und haben‘s auch getan.“ Nicht selbstverständlich mit so müden Knochen…

Shakehands vorm dem Anpfiff. Preußen-Kapitän Jorrit Hendrix (r.) und Leuvens Siebe Schrijvers (l.)

Shakehands vorm dem Anpfiff. Preußen-Kapitän Jorrit Hendrix (r.) und Leuvens Siebe Schrijvers (l.)

Foto: Privat

Am Freitag geht‘s für ihn und seine Mannschaft dann zurück in die verschneite Heimat. Ehe acht Tage später im Stadion an der Hammer Straße mit der Partie gegen den Karlsruher SC (Sa.-17.1./13 Uhr) die Rückrunde startet.

Preußen Münster: Schenk (46. Behrens) – ter Horst (46. Meyerhöfer), Heuer (46. Paetow), Jaeckel (30. Koulis), Kirkeskov (65. Scharlau)- Sertdemir, Benger (50. Preißinger), Amenyido (46. Batista Meier), Hendrix (65. Korte) – Lokotsch (46. Schulz), Makridis.