Dieser Termin gehört seit 2019 fest in den Terminkalender der Stadtgesellschaft von Berlin-Reinickendorf: Mit einem Gedenkgottesdienst wird an all jene erinnert, die am Ende niemanden mehr hatten und einsam gestorben sind.

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Nächste Woche findet die Gedenkfeier statt – am Sonntag, 18. Januar, 17-18 Uhr. Wo? Im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Berlin.Hermsdorf an der Wachsmuthstraße.

Wie alles begann

Es begann in Reinickendorf, gefolgt von Mitte, Spandau und Neukölln, und ist inzwischen ein schöner und wichtiger Brauch in den Berliner Bezirken: Trauerfeiern für ordnungsbehördlich bestattete Menschen. Wie alles in Reinickendorf begann: 2018 berichtete Gerd Appenzeller erstmals im Tagesspiegel über die Idee.

„Es ist wichtig, dass auch Menschen, um die sonst niemand trauert, durch die Gedenkfeier einen würdigen Abschied bekommen“, sagt Andreas Hertel, 65 Jahre alt und Pfarrer in Hermsdorf. Es werden Namen verlesen, Kerzen aufgestellt, es wird Musik gespielt. Mit dabei ist auch der langjährige Reinickendorfer Leiter des Gesundheitsamtes und Amtsarzt Patrick Larscheid.

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Hinweis: Dieser Text erschien zuerst im Reinickendorf-Newsletter des Tagesspiegels. Der Flugplatz Berlin-Tegel befindet sich im Berliner Bezirk Reinickendorf.