Dresden – Eine intraoperative Beatmung mit höherem positivem endexspiratorischem Druck (PEEP) und Rekrutierungsmanövern senkt bei thoraxchirurgischen Eingriffen unter Einlungenventilation nicht das Risiko postoperativer pulmonaler Komplikationen. Darauf weist eine internationale Studie hin, die in The Lancet Respiratory Medicine veröffentlicht wurde (2025; DOI: 10.1016/S2213-2600(25)00330-3).

Die multizentrische PROTHOR-Studie wurde unter Federführung der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und der Medizinischen Fakultät der TU Dresden durchgeführt. Insgesamt nahmen 2.200 erwachsene Patientinnen und Patienten an 74 Zentren in 28 Ländern teil.

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