Marc Roßmann ergänzt seit dem 1. Januar die Geschäftsführung der Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein (CWWN). Er übernimmt die Verantwortung für den kaufmännischen Bereich des Unternehmens, während die personellen und sozialen Themen weiterhin vom langjährigen Geschäftsführer Wolfram Teschner verantwortet werden.

Roßmann, 35 Jahre alt, bringe umfangreiche Erfahrung aus den Bereichen Finanzen und Controlling mit, teilten die CWWN mit. Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann und einem Studium der Wirtschaftswissenschaften war er in den vergangenen sechs Jahren in den Bereichen Finanzen und Controlling tätig, zuletzt dreieinhalb Jahre als Abteilungsleiter Controlling bei der Messe Essen.

Mit seinem Einstieg folgt Roßmann auf Arnd Lattenkamp, der das Unternehmen im Sommer 2025 verlassen hatte. „Die CWWN wappnet sich mit Marc Roßmann für die Herausforderungen der Zukunft“, sagte Geschäftsführer Wolfram Teschner. „Dazu bringt er viel fachliche Expertise und Erfahrung aus dem kaufmännischen Bereich mit.“

Der gebürtige Duisburger freut sich auf die neue Aufgabe als Geschäftsführer: „Das Angebot hat mich begeistert, weil es fachlich herausfordernd ist, eine echte Chance zur Weiterentwicklung bietet und ich gleichzeitig die Möglichkeit habe, sinnstiftend und sehr direkt mit Menschen zusammenzuarbeiten.“ Schwerpunkte der Doppelspitze seien dabei, die finanzielle Stabilität im Unternehmen zu sichern, die Personalgewinnung in Zeiten des Fachkräftemangels und die fortschreitende Digitalisierung – alles mit dem Ziel, Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen und verbessern. „Besonders positiv finde ich die gute Stimmung beim Personal als auch den beschäftigten Mitarbeitenden und Bewohnerinnen und Bewohnern“, so Roßmann. „Etwas, das ich bewahren und fördern möchte.“

Die Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein GmbH mit Sitz in Moers bietet Menschen mit Behinderungen Wohn-, Arbeits- und Freizeitmöglichkeiten. Ziel ist es nach eigenen Angaben, „gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung zu ermöglichen sowie individuelle Qualifizierungen anzubieten – sowohl im Arbeitsleben als auch bei der Unterstützung in differenzierten Wohnangeboten“. Freizeitangebote für Familien mit behinderten Angehörigen und Integrationshilfen ergänzten das Angebot.