Mit dem Projekt Freiheit Emscher werden nicht nur die Brachflächen verschwinden, das Projekt ist auch ein Vorreiter für ähnliche Vorhaben. Aktuell gehört „Freiheit Emscher“ zu den größten Stadtentwicklungsprojekten in ganz NRW. Deswegen gibt es jetzt auch die Unterstützung vom Land NRW und der EU. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur lobt das Projekt:
„Freiheit Emscher zeigt, wie aus alten Industriestandorten neue Chancen entstehen können – für gute Arbeitsplätze, mehr Lebensqualität und eine gesunde Umwelt. Wenn Städte, Unternehmen und Wasserwirtschaft über Grenzen hinweg zusammenarbeiten, entsteht etwas, das weit über einzelne Flächen hinaus wirkt. Genau so stellen wir uns den Strukturwandel im Ruhrgebiet vor: nachhaltig, innovativ und nah an den Menschen.“
Neben Lob und Würdigung gibt es für das Projekt Freiheit Emscher aber noch etwas Wichtigeres. Das Land NRW und die EU geben eine Menge Fördergelder für die Stadtentwicklung in Essen und Bottrop aus. Aus dem Just Transition Fund gibt es 78 Millionen Euro. Das wird wohl auch zum großen Teil in Emil Emscher fließen. Schon bis 2029 sollen die Fördermittel für Planung und den Bau der neuen Straßen verwendet werden.