Aus der Serie:
Fünf vor acht


Alice Bota

Der Bundeskanzler hätte sich klarer äußern können, ob er deutsche Soldaten in die Ukraine entsenden möchte. Doch für sein Lavieren gibt es gute Gründe.

9. Januar 2026, 8:00 Uhr

6 Min.

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Artikelzusammenfassung

Die deutsche Debatte über den Einsatz deutscher Soldaten in der Ukraine nimmt Fahrt auf, während Kanzler Friedrich Merz sich bedeckt hält. Europäische Diplomatie bemüht sich um konkrete Schritte, um einen Waffenstillstand zu sichern und die Ukraine zu unterstützen. Merz beansprucht eine Führungsrolle in der Koalition der Willigen, doch die Beteiligung deutscher Truppen ist ungewiss. Die „Ja, wenn“-Diplomatie steht vor großen Herausforderungen, da Russland bisher wenig kooperativ erscheint und die USA sich auf einen Backstop einlassen müssen. Die Unsicherheit über die Zukunft der Sicherheitsgarantien für die Ukraine bleibt bestehen, während die politischen und militärischen Entwicklungen weiterhin im Ungewissen liegen.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Mit dem Treffen in Paris beginnt die deutsche Debatte, die die Bundesregierung sich so lange wie möglich vom Hals halten wollte: Sollen deutsche Soldaten einen Frieden in der Ukraine absichern? 

Wer sich eine eindeutige Antwort erhofft hat, wird zumindest von Kanzler Friedrich Merz enttäuscht sein. Der sagte zu, dass Deutschland nach einem Waffenstillstand Truppen zur Friedenssicherung in der Ukraine auf benachbartem Nato-Territorium stellen würde, und fügte mit Blick auf Truppen in der Ukraine hinzu: „Wir schließen dabei grundsätzlich nichts aus.“