Norden stark beeinträchtigtDeutsche Bahn stellt Zugverkehr im Großraum Hannover ein

09.01.2026, 09:25 Uhr

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Ein-ICE-steht-am-fruehen-Morgen-an-einem-verschneiten-Gleis-im-HauptbahnhofEin ICE steht am frühen Morgen an einem verschneiten Gleis im Hauptbahnhof in Hannover. (Foto: picture alliance/dpa)TeilenFolgen auf:whatsappwhatsapp

In und um Hannover fahren laut Deutscher Bahn aufgrund des Wetters keine Züge mehr. Damit steht eines der wichtigsten Drehkreuze Deutschlands still, der Fernverkehr in Norddeutschland ist massiv beeinträchtigt. Für Reisende werden Aufenthaltszüge bereitgestellt.

Der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover ist laut Deutscher Bahn bis mindestens heute Mittag eingestellt. „Damit ist eines unserer wichtigsten Drehkreuze betroffen und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich“, teilte der Konzern mit.

Der Schritt sei notwendig, um Fahrgäste, Mitarbeitende und Fahrzeuge zu schützen. Die Züge werden laut Deutscher Bahn an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten. „Die DB versorgt ihre Fahrgäste vor Ort und hat zusätzliche Mitarbeitende im Einsatz. In Hannover stellt die DB Aufenthaltszüge bereit.“

Derzeit gibt es laut Deutscher Bahn auf folgenden Strecken Zugausfälle:

  • Kopenhagen <> Hamburg

  • Westerland/Kiel <> Hamburg

  • Binz/Stralsund/Rostock <> Berlin

  • Norddeich/Emden <> Hannover / Ruhrgebiet

  • Hamburg <> Berlin

  • Hannover <> Berlin

  • Hannover <> Frankfurt / Würzburg

  • Hannover <> Ruhrgebiet

  • Berlin <> Kassel-Wilhelmshöhe

  • Rostock <> Dresden

Alle Fahrgäste, die bis einschließlich 7. Januar ein Ticket für eine Reise im Zeitraum vom 8. Januar bis 10. Januar gekauft haben und diese aufgrund der Winterwitterung verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt laut Deutscher Bahn dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.

Bereits am Donnerstagabend war es Zugausfällen auf einigen Fernverkehrsstrecken gekommen. Betroffen waren etwa die Strecken Kopenhagen-Hamburg, Westerland/Kiel-Hamburg, Binz/Stralsund/Rostock-Berlin, Norddeich/Emden-Hannover/Ruhrgebiet.

Quelle: ntv.de, rog