Berlin – Keine öffentliche bundesweite Fahndung, keine Belohnung für Hinweise, kein Verbot! Nach dem skrupellosen Anschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin, nach dem Zehntausende Haushalte bis zu 100 Stunden ohne Strom, Heizung, Internet waren, laufen die Strom-Terroristen und ihre Unterstützer weiter frei herum. Wie kann das sein?
Es werde Licht: So knipst Berlin den Strom wieder an
Quelle: BILD/Ufuk Ucta/Michael Engelberg/Peter Hell07.01.2026
Von Samstag bis Mittwoch harrten bis zu 200.000 Menschen in ihren dunklen, eiskalten Wohnungen aus oder sind in Notunterkünfte oder zu Angehörigen in andere Stadtteile gezogen.
Doch warum geht keiner in Berlin gegen die Linksterroristen vor? Führende Politiker der schwarz-roten Stadtregierung waren anfänglich auf Tauchstation, der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) spielte Tennis mitten in der Krise. Jetzt dreht sich alles um Wegner und welche Konsequenzen ihm dafür drohen könnten. Doch politische Forderungen gegen die Linksterroristen, die das alles ausgelöst haben, gibt es keine.

Mit diesen Zetteln in der Nähe des Tatorts sucht die Polizei in Berlin nach Zeugen des Anschlags
Foto: 7aktuell.de
Der Polizei geht es nicht anders als den betroffenen Anwohnern: Sie tappt im Dunkeln. In Tatortnähe hat die Polizei Plakate mit Zeugenaufrufen aufgeklebt. Seit Montagmorgen hat die Berliner Generalstaatsanwaltschaft die Federführung übernommen. Sprecher Alan Bauer zu BILD: „Wir stehen noch am Anfang der Ermittlungen.“
Die Strom-Terroristen und ihr linksextremes Netzwerk aus Unterstützern dagegen dürften zurzeit in ihren mollig-warmen, hellen Buden sitzen, um weiter folgenlos das Internet mit Bekennerschreiben und Häme zu vergiften, speziell bei der linksextremen Plattform Indymedia. Dort schreiben sie: „Der Angriff auf das Gaskraftwerk ist ein Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen.“
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Hessens Innenminister Roman Poseck (55, CDU) platzt jetzt der Kragen, er hält den Linksextremismus für eine akute Bedrohung. Deshalb ist er als erster Politiker für ein Verbot des linken Internetportals. Er sagt zu BILD: „Die linke Szene nutzt die Plattform Indymedia, um zu Gewalttaten aufzurufen und ihre Gewaltakte zu verherrlichen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Gewalt gegen den Staat legitimiert wird. Der Rechtsstaat muss an dieser Stelle hart durchgreifen.“

Hessens Innenminister Roman Poseck (55, CDU)
Foto: Sven Moschitz
Als Beispiel führt Poseck immer mehr linksextreme Sabotageakte an: Im Jahr 2024 hat es einen Brandanschlag auf einen Hochspannungsmast bei der Tesla-Gigafactory gegeben. In Hessen wurde im März 2025 von Linksextremisten ein Brandanschlag auf mehrere Transportfahrzeuge verübt. Daneben wurde im Rahmen der Neugründung der AfD-Jugendorganisation aufgerufen, die Stadt Gießen (Veranstaltungsort) zum Brennen zu bringen. Und immer wieder war das Hauptsprachrohr der Linken die Plattform Indymedia.
Bereits 2017 wurde der Ableger linksunten.indymedia verboten. Für Poseck reicht das nicht. Er sagt zu BILD: „Der Bund sollte auch ein Verbot für die Plattform Indymedia prüfen.“