Münchnerinnen und Münchner sind, was Baustellenlärm und Staus im Straßenverkehr angeht, von ihrer Stadt einiges gewohnt. Auch dieses noch so junge Jahr beginnt für viele Pendler oder Anwohner mit neuen Hindernissen im Berufsverkehr oder belastendem Lärm und Abgasen: Auf gleich zwei wichtigen Straßen kommt es im Januar zu Bauarbeiten, die den Verkehr erheblich einschränken. Die Planungshoheit über eine der Baustellen liegt allerdings nicht bei der Stadt München.

Baustelle im Münchner Norden: Vollsperrung auf dem Föhringer Ring

Denn der Ausbau der Staatsstraße 2088, des Föhringer Rings, ist ein Projekt des Staatlichen Bauamts Freising. Schon seit 2024 laufen Arbeiten, um diese Verkehrsschlagader, die sowohl auf Münchner als auch auf Freisinger Gebiet verläuft, für die täglichen Massen an Fahrzeugen herzurichten. Angaben des Bauamts nach wurde die Straße an Werktagen 2015 täglich von über 46.000 Fahrzeugen genutzt. Bis 2035 soll dieser Wert auf bis zu über 65.000 steigen.

Die aktuellen Maßnahmen auf dem Föhringer Ring zwischen der A9 und der St2340 sind in diesem großen Projekt nur der nächste Abschnitt. Sie laufen schon seit dem 7. Januar und sollen noch bis zum 24. andauern. In dieser Zeit ist die Straße komplett gesperrt. Besonders heikel ist das für Verkehrsteilnehmer, da die Straße an dieser Stelle die Isar quert und die nächste größere Brücke einen weiteren Umweg erfordert. Die direkt nebenan liegende Leinthalerbrücke ist laut Merkur.de zu Stoßzeiten komplett überlastet. Über die aktiven Umleitungen informiert das Freisinger Bauamt online.

Baustellen in München: Auch bei der zweiten geht es um eine Brücke

Die andere im Januar beginnende Baustelle betrifft ebenfalls eine viel befahrene Straße und auch hier finden die Bauarbeiten bei einer Brücke statt. Die Überführung der Landshuter Allee nahe dem Olympiapark wird saniert. Sie quert allerdings nicht die Isar, sondern die Dachauer Straße. Die gute Nachricht: Eine Sperrung ist nicht nötig, je nach Bauphase kommt es laut dem Baureferat der Stadt zwischen dem 20. Januar und Ende Dezember allerdings zu Einschränkungen. Darunter auch, dass von Ende Mai bis Ende Oktober in beiden Richtungen nur jeweils eine Spur verfügbar sein wird. Verzichten müssen Anwohner während der kompletten Bauzeit auf die Parkplätze unter der Überführung.

  • Thomas Jensen

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