Gelsenkirchen/Gladbeck (dpa) – Bei einer Verkehrskontrolle haben Polizisten in Gelsenkirchen Gold und Waffen in einem Auto gefunden. Einen Bezug zu dem Einbruch mit Millionen-Beute in die nur wenige Kilometer entfernte Sparkasse der Stadt im Ruhrgebiet gibt es nach den bisherigen Ermittlungen aber wohl nicht.
Das mit vier Männern besetzte Auto war am Donnerstagmorgen in eine allgemeine Verkehrskontrolle geraten. Dabei entdeckten die Beamten neben mehreren scharfen Schusswaffen und einem Messer auch das Gold in dem Wagen, wie ein Polizeisprecher sagte. Die «Bild» hatte zunächst über den Fund berichtet.
Polizei durchsucht Wohnungen und Juweliergeschäft
Ein Bezug zu dem spektakulären Einbruch in die Sparkassen-Filiale stand zunächst im Raum. Einsatzkräfte durchsuchten die Wohnungen der Männer in Gladbeck sowie ein Juweliergeschäft in Gelsenkirchen, das von einem der Männer betrieben wird. Auch Spezialkräfte waren laut Polizei im Einsatz.
Dabei seien zwar weitere Waffen gefunden worden. Allerdings gebe es keine Hinweise, dass die Männer nicht rechtmäßig im Besitz des Goldes gewesen sein könnten, sagte der Sprecher. Vor allem gebe es wohl keinen Zusammenhang mit dem Einbruch in die Bankschließfächer. Die vier Männer seien aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden.