CSU präsentiert Wahlprogramm

So will Marcus König seinen Platz im Rathaus verteidigen

09.01.2026 – 15:26 UhrLesedauer: 3 Min.

Oberbürgermeister Marcus König (vierter v. r.) hat das Wahlprogramm der Nürnberger CSU vorgestellt: Neben seinen Parteifreunden aus der Stadt hat er dabei auch Unterstützung vom Ministerpräsidenten und Ministerpräsidenten Markus Söder (dritter v. r.) erhalten.Vergrößern des Bildes

Oberbürgermeister Marcus König (Vierter v. r.) hat das Wahlprogramm der Nürnberger CSU vorgestellt: Neben seinen Parteifreunden aus der Stadt hat er dabei auch Unterstützung von Ministerpräsident Markus Söder (Dritter v. r.) erhalten. (Quelle: Daniel Salg)

Am 8. März wird in Nürnberg gewählt. Der alte Oberbürgermeister will auch der neue bleiben. Mit diesen Themen zieht er in den Wahlkampf.

In wenigen Wochen steht die Kommunalwahl an. Am Freitag hat Oberbürgermeister Marcus König das Wahlprogramm seiner Partei vorgestellt, mit dem er seinen Platz im Rathaus verteidigen will. Neben seinen Parteikollegen aus der Stadt war auch Ministerpräsident Markus Söder dabei. Vor allem ein Satz ist bei dem Termin immer wieder gefallen: „Die CSU ist die Nürnberg Partei“.

Andreas Krieglstein, der Fraktionsvorsitzende der CSU im Rathaus, betonte gleich zu Beginn, dass seine Partei Politik für alle Nürnberger in allen Stadtteilen machen wolle. Deshalb habe man auch die Bürger an der Erstellung des Wahlprogramms beteiligt. Darauf folgte ein Ritt quer durch Themen, über die in Nürnberg geredet wird – beginnend mit Verkehr.

König betonte, die CSU sei die „einzige Partei in der Stadt, die alle vier Verkehrsteilnehmer im Fokus hat“. Also Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV-Nutzer und Autofahrer. Er habe in seiner ersten Amtszeit erreicht, dass die Stadt die Investitionen in Radwege vervielfacht habe. Weiter sagte König: „Wir wissen aber auch, dass viele Menschen gerne Auto fahren und aufs Auto angewiesen sind.“ Deshalb habe man in der Innenstadt, etwa am Augustinerhof, neue Parkhäuser geschaffen.

Das Muster wiederholte sich: Der OB spricht Themen an und betont danach direkt, was bereits erreicht oder angestoßen worden ist. So ging es beispielsweise um die Sicherheit am Bahnhof, wo König auf sinkende Kriminalitätszahlen verwies. Zudem betonte der OB, dass die Stadt zuletzt konsequent in Schulen und Kindergärten investiert habe.

Auch die Umweltpolitik ist dem Oberbürgermeister ein Anliegen. So versprach er, dass er auch in seiner zweiten Amtszeit für jedes in Nürnberg geborene Baby einen Baum pflanzen wolle. Die von der SPD stark kritisierte Landesgartenschau 2030 solle außerdem dazu beitragen, die Stadt klimaresistenter zu machen. König verteidigte die Großveranstaltung mit den Worten: „Die urbane Gartenschau wird das Vorzeigeprojekt Deutschlands werden.“

König gab zudem das Ziel aus, Nürnberg zur „Festivalstadt“ machen zu wollen. Mit der neuen Spielstätte für die Oper, die gerade in der Kongresshalle gebaut wird, habe man „die größte Kulturbaustelle Deutschlands“ in der Stadt. Die Verwaltung will die CSU weiter digitalisieren und bürgerfreundlicher machen, die Innenstadt wolle man „neu denken“. Erste wichtige Schritte habe man etwa mit dem Erwerb des ehemaligen Kaufhofs getan.