Sturmtief „Elli“ in Dresden

Winterdienst mit 44 Fahrzeugen im Dauereinsatz

09.01.2026 – 15:45 UhrLesedauer: 1 Min.

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Ein Räumfahrzeug in Dresden im Einsatz (Archivbild): Der städtische Winterdienst ist seit 4 Uhr im Einsatz – am Samstag wollen die Werker noch früher beginnen. (Quelle: imago stock&people)

Seit dem frühen Morgen ist der Winterdienst in Dresden im Dauereinsatz – und am Wochenende wird es noch kälter. So rüstet sich die Stadt für Sturmtief „Elli“.

Sturmtief „Elli“ hat Dresden in einen Ausnahmezustand versetzt. Gegen 8 Uhr setzte im gesamten Stadtgebiet kräftiger Schneefall ein. Bei minus 4 Grad und böigem Wind wurden die Straßen schnell glatt. Auf der Radeburger Straße in Höhe der Stauffenbergallee und auf der Coventrystraße stockte zeitweise der Verkehr. Auch auf der A4 staute es sich in beiden Richtungen.

Der städtische Winterdienst ist deshalb seit 4 Uhr im Einsatz – mit 44 Fahrzeugen und voller Besetzung, teilte die Stadt am Freitag mit. Der Zwei-Schicht-Betrieb der vergangenen Tage werde fortgesetzt. Zuerst räumten die Teams Bundesstraßen, Busstrecken, steile Abschnitte und Zufahrten zu Krankenhäusern oder Feuerwehren. Danach seien Hauptstraßen, Wohnsammelstraßen und Kreuzungen gefolgt.

Während es am Nachmittag aufgehört hat zu schneien, heißt das nicht, dass sich die Wetterlage entspannt. Im Laufe des Tages kann es noch zu regnen beginnen. Dann drohen nasser Schnee und Eisbildung auf den Straßen. Die zweite Schicht des städtischen Räumdiensts bleibe daher bis in die späten Abendstunden auf den Straßen.

Am Wochenende setzt sich die klirrende Kälte fort. In Dresden sind Temperaturen von minus 14 Grad möglich. So kalt war es in der Landeshauptstadt zuletzt 2021. Der Winterdienst beginnt daher am Samstag bereits um 3 Uhr und am Sonntag sogar um 4 Uhr, verspricht die Stadt. Dann würden die Räumfahrzeuge voraussichtlich auch in Nebenstraßen und Wohngebieten unterwegs sein.