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dpa-AFX  |  09. Januar 2026, 17:50
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FLAMANVILLE (dpa-AFX) – Wegen heftigen Sturms über Nordfrankreich hat der französische Stromkonzern EDF das Atomkraftwerk Flamanville am Ärmelkanal in der Nacht zu Freitag abgeschaltet. Das für den Betrieb des Kraftwerks zwingend notwendige Personal befinde sich in dem AKW, die übrigen Mitarbeiter seien aufgefordert worden, nicht zum Kraftwerk zu kommen und im Homeoffice zu arbeiten, teilte EDF mit. Entsprechend dem Verfahren bei Unwetter war die Leistung des Kraftwerks zunächst gedrosselt worden.
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Die französische Behörde für nukleare Sicherheit und Strahlenschutz (Autorité de Sûreté Nucléaire et de Radioprotection, ASNR) erklärte, am Freitagmittag vorsorglich ein Krisenzentrum eingerichtet zu haben, um die Lage zu überwachen und die Maßnahmen des Betreibers zu überprüfen. Die ASNR stehe im Austausch mit den Teams von EDF und der Präfektur vor Ort, hieß es. Der Vorfall habe keine Auswirkungen auf die Bevölkerung und die Umwelt.
In der Nacht hatte der Sturm am Ärmelkanal in der Spitze an einer Stelle eine Geschwindigkeit von 213 Kilometer pro Stunde erreicht. Bäume stürzten um und Dächer wurden abgedeckt, es gab erhebliche Verkehrsbehinderungen. Menschen kamen nach vorläufiger Bilanz aber nicht ernsthaft zu Schaden./evs/DP/nas
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