In Flensburg steht Wasser auf den Straßen.

AUDIO: Nachrichten 19:00 Uhr – 09.01.2026 (4 Min)

Stand: 09.01.2026 20:08 Uhr

Sturmtief „Elli“ hat Schleswig-Holstein erreicht – und bringt Schnee, Eis und Sturmböen mit sich. Es gelten eine Unwetterwarnung und eine Sturmflutwarnung. Alle News zum Wetter in SH.

Das Wichtigste im Überblick:

20:00 Uhr

Zug fährt gegen Baum

Die Bahnstrecke zwischen Lübeck und Eutin (Kreis Ostholstein) ist aktuell gesperrt. Dies betrifft die Linien RE83 und RB84. Wie das Unternehmen Erixx mitteilt, ist ein Zug mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Ein Ersatzverkehr mit Bussen soll eingerichtet werden.

19:48 Uhr

NDR Reporter unterwegs: So war die Lage am Tag

Schnee, Sturm, Unfälle: In Schleswig-Holstein war heute schon einiges los. Unsere Reporter haben Eindrücke und Informationen gesammelt. Der Tag zum Hören.

19:27 Uhr

Pflegedienst kämpft sich durch das Winterwetter

Unterwegs auf den verschneiten Straßen im Kreis Stormarn: Wir haben heute eine Mitarbeiterin eines mobilen Pflegedienstes bei ihrer Arbeit in Bargteheide begleitet.

Video:
Bargteheide: Mobiler Pflegedienst trotzt Sturm und Schnee (3 Min)

19:12 Uhr

Fernverkehr im Norden soll morgen wieder anlaufen

Die Deutsche Bahn will den wegen des Unwetters eingestellten Fernverkehr in Norddeutschland morgen früh schrittweise wieder aufnehmen, wie das Unternehmen mitteilt. Zunächst sei dann aber trotzdem bundesweit noch mit Einschränkungen und Zugausfällen zu rechnen.

Reisende stehen vor einer Anzeigetafel an einem Bahnhof.

Zunächst müsse laut Bahn aber auch dann noch mit Einschränkungen und Zugausfällen gerechnet werden. Der DWD hat seine Unwetterwarnung für den Norden aktualisiert.

18:58 Uhr

Wasser kommt in Flensburg über die Kaikante

In Flensburg steht Wasser auf den Straßen.

Land unter in Flensburg: Das prognostizierte Hochwasser an der Ostsee ist am Abend eingetreten.

Wer ohne Gummistiefel am Flensburger Hafen unterwegs ist, bekommt jetzt nasse Füße: Die Ostsee ist über die Kaikante getreten. Unter anderem die Straße Schiffbrücke steht unter Wasser. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erwartet für die Flensburger Förde in der Nacht noch Pegelstände von bis zu 1,45 Meter über Normalhöhennull.

18:24 Uhr

So wird das Wetter in Schleswig-Holstein

Erst Sturmböen und Ostsee-Schneeschauer, dann klirrende Kälte: Wetter-Experte Sebastian Wache mit den Aussichten für die kommende Nacht und das Wochenende.

Video:
So wird das Wetter in Schleswig-Holstein (2 Min)

18:07 Uhr

Schulbetrieb ab Montag wieder regulär

Das Bildungsministerium rechnet nach eigenen Angaben damit, dass an den öffentlichen und allgemeinbildenden Schulen in Schleswig-Holstein am Montag wieder regulärer Unterricht stattfindet. Man beobachte die Straßen- und Witterungslage aber fortwährend. Am Freitag war wegen des Winterwetters in neun Kreisen die Schule ausgefallen.

Video:
Teils schulfrei in Schleswig-Holstein wegen Schnee (2 Min)

17:59 Uhr

Sturm auf Helgoland

Bitte gut festhalten: „Elli“ peitscht das Meer auf und sorgt für ordentlich Wind auf Helgoland (Kreis Pinneberg). Hohe Wellen treffen die Insel.

Video:
„Elli“ tobt auf Helgoland (1 Min)

17:43 Uhr

Schneeverwehungen im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Zwei Mitarbeiter des Winterräumdienst Rieseby

Thorben Deerberg (Foto, rechts) und Lukas Brückner versuchen, die Straßen von Schnee zu befreien.

Auch wenn der große Schneefall heute ausgeblieben ist, sind die Winterdienste im Land fleißig unterwegs. Zu kämpfen haben sie vor allem mit Schneeverwehungen, wie uns Thorben Deerberg (Foto, rechts) und sein Kollege Lukas Brückner aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde berichten. Sie sind auf den Straßen zwischen Rieseby, Barkelsby und Sieseby unterwegs. In manchen Abschnitten hätten sie alle zehn Minuten räumen müssen.

Zwei Mitarbeiter des Winterräumdienst Rieseby

In Rieseby sind die Mitarbeiter zum Beispiel seit 8 Uhr morgens mit einem Räumfahrzeug unterwegs.

17:00 Uhr

Mann stürzt von Steilküste

In Weißenhäuser Strand im Kreis Ostholstein ist ein Fußgänger heute Vormittag von der Steilküste gestürzt. Laut Polizei hat sich der Mann dabei schwer verletzt. Er habe aber noch selbst den Notruf wählen können. Der 47-Jährige wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar.

Ein Rettungshubschrauber an einer Steilküste

Er konnte noch selbst den Notruf wählen. Ein Hubschrauber musste kommen, um dem 47-Jährigen zu helfen.

Ein Mikrofon vor zwei Menschen.

Alles, was für Schleswig-Holstein wichtig ist: Im Nachrichten-Podcast von NDR 1 Welle Nord hören Sie das Neueste aus Schleswig-Holstein, Deutschland und der Welt.

16:45 Uhr

Schulausfall in SH: Warum gab es keine landesweite Lösung?

In Schleswig-Holstein sei die Lage als Flächenland mit vielen Kreisen eine andere als zum Beispiel in Hamburg, verteidigt Staatssekretär Tobias von der Heide die Entscheidung von gestern Nachmittag. Man habe erst einmal prüfen müssen, wann und wie stark das Sturmtief ankommt. Eine große Rolle bei der Entscheidung hätten auch die Schulbusse in den Kreisen gespielt und ob eine Schülerbeförderung sicher möglich ist, so von der Heide. Dies sei teils erst am späten Nachmittag klar gewesen. Die Lage wurde nach Angaben des Staatssekretärs für jeden Kreis einzeln betrachtet. In den Städten seien zum Beispiel die Straßen meist besser geräumt und der Schulweg kürzer, erklärte von der Heide. Grundsätzlich gebe es aber keine Konsequenzen für Kinder, die heute witterungsbedingt nicht zur Schule gekommen sind.

Ein Verkehrsschild "Achtung, Schule!" bei Schneefall.

Wegen Sturmtief „Elli“ fand am Freitag vielerorts kein Unterricht statt. Am Montag soll laut Bildungsministerium der Unterricht wieder stattfinden.

16:34 Uhr

Aktuelle Infos zur Sturmflut

An der Ostsee steigen die Pegelstände. Der Höhepunkt wird ab dem späten Abend erwartet. Im Artikel finden Sie die Prognosen von der Flensburger bis zur Lübecker Bucht.

Der Wasserpegel am Stadthafen in Schleswig

In Schleswig tritt das Wasser bereits übers Ufer. Aktuell werden zum Teil Windstärken von 10 gemessen.

16:07 Uhr

Kiellinie voraussichtlich bis morgen Mittag gesperrt

Auch in Kiel wird Hochwasser erwartet. Polizei und Ordnungsamt kontrollieren derzeit, ob sich niemand in dem Bereich zwischen Lindenallee und Koesterallee aufhält. NDR Reporterin Hannah Freitag berichtet von vor Ort.

Video:
Sturmtief „Elli“ in Kiel – so ist die Lage (1 Min)

15:54 Uhr

Einschränkungen bei Bussen, Bahn und Fähren

Voraussichtlich bis Sonntag kann es im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wetterbedingt zu Ausfällen, Verspätungen und Einschränkungen kommen. Einen aktuellen Überblick für Schleswig-Holstein finden Sie im Artikel.

Ein Zug der Nordbahn steht an einem Gleis des Bahnhofs in Heide.

Zugefrorene Gleise, glatte Straßen und kräftige Windböen: Der angekündigte Schneesturm „Elli“ wirkt sich auf Züge, Busse und Fähren aus.

15:34 Uhr

Hallig-Fähren fallen aus

Wie die Wyker Dampfschiffs-Reederei mitteilt, fallen die Verbindungen zu und von den Halligen am Sonnabend betriebsbedingt aus. Am Sonntag soll es demnach einen Ersatzfahrplan geben:

  • ab Schlüttsiel: 7.45 Uhr nach Hooge und Langeneß
  • ab Hooge: 9 Uhr nach Langeneß, 10:30 Uhr nach Schlüttsiel
  • ab Langeneß: 9.45 Uhr nach Hooge und Schlüttsiel

14:55 Uhr

Endstation Graben – Rutschpartie auf den Straßen

Bei Struckum liegt ein Auto im Graben, während ein Traktor vorbeifährt.

Bei Struckum ist ein Pkw von der Straße abgekommen.

Autofahrer kommen bei glatten Straßen immer wieder ins Rutschen oder werden von Schneewehen überrascht. Aktuell ist die A7 zwischen Schuby und Tarp nach einem Unfall gesperrt. Mehrere Fahrzeuge sind im Schneetreiben zusammengestoßen. Die Polizei meldet vier Leichtverletzte. Im Bereich Nordfriesland landeten in Risum, Viöl, Behrendorf und Struckum Autos im Graben. Auch in Twedt (Kreis Schleswig-Flensburg) verlor ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Laut Polizei sind manche Straßen rund um Grömitz und Fehmarn im Kreis Ostholstein, aber auch zwischen Schlei und Eckernförder Bucht nicht oder schlecht befahrbar. Auch in den Kreisen Segeberg und Stormarn oder rund um Lübeck gibt es Sperrungen wegen Schneeverwehungen.

14:42 Uhr

Schleswig bereitet sich vor

Die Schlei tritt in Schleswig bereits an der Promenade über die Ufer. Der Höhepunkt wird aber erst in den frühen Morgenstunden erwartet. Bürgermeister Dose stellt sich nach eigenen Angaben auf 1,30 Meter ein. Die Prognosen lassen aber noch einen gewissen Spielraum zu. Die Stadt ist demnach auf alles vorbereitet. Auch eine Turnhalle als Notunterkunft stehe bereit.

Ein Mikrofon vor zwei Menschen.

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14:10 Uhr

Pegelstände in Flensburg

Laut NDR Reporter Frank Goldenstein ist das Wasser am Hafen in Flensburg in den vergangenen Stunden schneller gestiegen als erwartet. Das Technische Betriebszentrum hat in dem Bereich zusätzliche Pumpen installiert, um das Wasser gegebenenfalls in den Mühlenstrom ableiten zu können. Die aktuelle Prognose sagt für Flensburg eine Sturmflut voraus. Höhepunkt soll gegen Mitternacht sein.

Video:
Sturmtief „Elli“ in Flensburg – so ist die Lage (1 Min)

13:28 Uhr

Wegen Schneematsch: Frau stürzt mit E-Scooter

Am Morgen ist in Flensburg eine Frau im Schneematsch mit ihrem E-Scooter gestürzt. Laut Polizei verletzte sich die 52-Jährige dabei am Kopf. Im Krankenhaus verschlechterte sich dann ihr Gesundheitszustand: Lebensgefahr kann den Angaben zufolge nicht ausgeschlossen werden.

13:04 Uhr

Starkes Niedrigwasser auf Helgoland

Ein winterliches Bild von Helgolands Strand

Auf Helgoland hat der Wind das Wasser extrem aufs offene Meer rausgedrückt.

Die Windrichtung drückt aktuell genau auf den Ort, der Felsen gibt keinen Schutz. Unsere Reporter vor Ort erzählt, dass die Läden seit Mittag so gut wie alle geschlossen haben. Der Wind pfeift durch die Straßen und es gab schon Feuerwehreinsätze wegen kaputter Fassaden. Aktuell wird dort Windstärke 10 gemessen.

13:01 Uhr

Kiellinie an der Kieler Förde zum Teil gesperrt

Die Kiellinie in Kiel ist für Autos gesperrt.

Als Vorsichtsmaßnahme wurde die Kiellinie gesperrt.

Spazierengehen bei „Wind und Wetter“ direkt an der Förde der Landeshauptstadt ist nicht mehr möglich. Teile der Kiellinie wurden nach Angaben der Stadt gesperrt: „Grund ist eine zu erwartende Hochwasserlage in Verbindung mit frostigen Temperaturen und der daraus resultierenden Glatteisgefahr.“ In der Kieler Bucht soll der Wasserstand bis 1,15 über Normalnullhöhe steigen. Das sagt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie. Indes hat die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) mitgeteilt, dass sie den Fährbetrieb der Schwentinelinie F2 eingestellt hat. Die Anlegerbrücken könnten nicht sicher bedient werden, heißt es.

12:21 Uhr

Schneefall im Süden des Landes

In Pinneberg ist nach wie vor kaum jemand unterwegs. Offenbar haben sich viele Leute auf den Schneesturm eingestellt. NDR Reporterin Paulina Drabinski hat sich die Situation vor Ort angeschaut.

Video:
Sturmtief „Elli“ in Pinneberg – so ist die Lage (1 Min)

11:45 Uhr

Ostsee: Pegelstände steigen schneller als erwartet

Die Behörden an der Ostsee bereiten sich auf ein Hochwasser vor. Im Moment steigen die Pegelstände an der Flensburger Förde dank des Sturms schneller als erwartet. Der Ostwind drückt das Wasser in die Förde hinein. Auch wenn noch keine Extremlage herrscht: In Flensburg verteilt die Feuerwehr ab Mittag Sandsäcke. Bisher lautet die Prognose, dass die höchsten Stände in Flensburg am späten Abend erreicht werden. Das könnten bis zu 1,25 Meter über Normalhöhennull sein (Stand 9.1., 8.15 Uhr). Auch in Schleswig wird Hochwasser erwartet – der höchste Stand wohl morgen früh.

11:30 Uhr

Sturmtief „Elli“: Die Bilder aus Schleswig-Holstein

Festgefahrene Autos in Schneewehen, aufgewühltes Meer, ellenlange Eiszapfen: Aus vielen Landesteilen bekommen wir starke und ungewöhnliche Bilder, die wir nicht jeden Tag sehen. Hier geht es zur Bildergalerie.

11:15 Uhr

Kräftiger Wind an der Ostsee: Lagebild aus Scharbeutz

Sturmtief „Elli“ pustet den Norden weiter kräftig durch. NDR Reporter Hauke Bülow gibt aus Scharbeutz im Kreis Ostholstein einen Überblick über den Osten des Landes. Schnee fällt dort nicht, aber dafür wird die Ostsee immer unruhiger: „Ein Vorgeschmack auf das, was da noch kommt“, sagt er.

Video:
Wind in Scharbeutz dreht auf (1 Min)

10:43 Uhr

Sturmböen: „Gehe davon aus, dass wir Windstärke 11 sehen können“

NDR Meteorologe Sebastian Wache hat uns gerade über die aktuelle Wetterlage informiert. Er sagt, dass wir jetzt schon Windstärken von 10 haben bei Sturmböen, beispielsweise in Kiel am Leuchtturm oder auf der Hallig Hooge und auf Helgoland. „Ich gehe davon aus, dass wir auch 11 sehen können. In Flensburg zum Beispiel pfeift der Wind schon ordentlich durch die Straßen.“ Die Temperaturen sind ein anderes Thema: „Es ist gerade gefühlt kalt bis zu minus zwölf Grad.“ Schnee spielt derzeit noch keine große Rolle. Von Norden her kommen aber Schneeschauer ab der Nacht, so Wache. „Höhere Schneeverwehungen erwarte ich im nordfriesischen Bereich“, sagt Wache.

Video:
So wird das Wetter in Schleswig Holstein – Sturmtief Elli (2 Min)

10:04 Uhr

Nordbahn-Betrieb bleibt größtenteils eingestellt

Ein Zug der Nordbahn steht an einem Gleis des Bahnhofs in Heide.

Stehen vielerorts noch wie hier in Heide: Züge der Nordbahn.

Auf der Strecke zwischen Kiel und Schleibrücke Süd will die Nordbahn laut einer Sprecherin den Zugverkehr ab 11 Uhr wieder aufnehmen. Zwischen Hamburg und Wrist/Itzehoe (Kreis Steinburg) fährt weiterhin kein Zug: Dort sind laut Nordbahn Weichen zugefroren. Die Züge kommen nicht aus dem Depot heraus. Auch auf der Strecke Husum – St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) bleibt es vorerst still, dort gibt es Schneeverwehungen. Örtlich, zum Beispiel zwischen Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) und Neumünster, gibt es aber noch weitere Erkundungstouren, heißt es.

09:41 Uhr

Zugausfälle: Kein Fernverkehr der Bahn mehr im Norden

Die Bahn hat mitgeteilt, dass sie den gesamten Fernverkehr im Norden aufgrund der Wetterlage voraussichtlich bis zum Mittag eingestellt hat. Reisende werden deshalb gebeten, vor Fahrtantritt die Verbindungen online im DB Navigator zu prüfen. Aktuelle Verkehrsmeldungen gibt es ebenfalls auf der Webseite der Bahn. Der Regionalverkehr läuft laut Bahn allerdings – wenn auch mit Einschränkungen. Schneepflüge seien noch nicht benötigt worden, so eine Sprecherin.

09:07 Uhr

Der Wind zieht übers Land, erster Schnee im Süden

Sonnenaufgang an der Ostseeküste von Scharbeutz bei windigem Wetter.

Sonnenaufgang in Scharbeutz: Dort schneit es noch nicht, aber der Wind weht schon ziemlich kräftig, berichtet NDR Reporter Hauke Bülow.

Der Wind im Land dreht langsam auf, Sturmtief „Elli“ sorgt für ordentlich verwuschelte Haare. An der Ostsee und auf den nordfriesischen Inseln wurde bereits Windstärke 9 gemessen – stürmisch! Für große Teile Schleswig-Holsteins gibt es auch eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Die Pegelstände steigen auch stetig – laut NDR Wetterexperte Sebastian Wache droht an der Ostseeküste Hochwasser am Abend. Laut seinen Prognosen soll es örtlich bis zu 15 Zentimeter Neuschnee geben. Im Süden des Landes fängt es jetzt langsam an zu schneien.

Ein verschneites Ortseingangsschild.

Das Sturmtief „Elli“ ist da. Schneeverwehungen und Hochwasser an der Ostsee sind möglich.

08:13 Uhr

Einsatzkräfte im Land halten sich bereit

Pascal Simon vom THW Heide prüft Gleitschutzketten.

Das THW in Heide hält sich mit 60 Helfern bereit – wie auch viele andere Einsatzkräfte im Land.

Polizei und Einsatzkräfte halten sich bereit, wie zum Beispiel das THW in Heide (Kreis Dithmarschen): „Wir gehen davon aus, beim Rettungsdienst tätig zu werden und dort jeweils die Rettungswagen bewegen zu müssen“, schätzt Pascal Simon vom THW. Die Fahrzeuge sind nämlich nicht mit Allrad ausgestattet – ein Problem bei Schneefall. Auch die Feuerwehr müssen sie später wahrscheinlich bei Unfällen unterstützen, so Simon.

07:42 Uhr

Wenig los auf den Straßen im Land

Der Blick auf die A24 bei Hornbek kurz vor Sonnenaufgang.

Wie hier auf der A24 im Kreis Herzogtum Lauenburg sieht es in vielen Landesteilen aus – bisher ist es nämlich noch ruhig auf den Straßen.

Offenbar halten sich viele an den Appell, heute nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. NDR Reporter aus allen Landesteilen berichten, dass auf den Straßen wenig los ist. Der Berufsverkehr bleibt bisher aus. Trotzdem gilt: Vorsichtig fahren, es kann sehr glatt werden. Im Süden des Landes weht außerdem ein eisiger Wind. Dieser kann zu Schneeverwehungen führen!

06:39 Uhr

Bus-Ausfälle bei Autokraft in mehreren Kreisen

Die Autokraft hat mitgeteilt, dass es wegen des Wetters teilweise zu Einschränkungen im Busverkehr kommen wird. Am Freitag fahren in den Kreisen Dithmarschen, Steinburg, Nordfriesland, Stormarn und Herzogtum Lauenburg keine Autokraft-Busse. Im Kreis Schleswig-Flensburg will Autokraft den Betrieb erstmal starten, es könne aber im Laufe des Vormittags dazu kommen, dass auch dort keine Busse mehr fahren, heißt es.

06:05 Uhr

Unfälle in Hohenwestedt – ansonsten ruhig auf den Straßen

Eine Landstraße bei Geesthacht bei winterlichem Wetter.

Durch viel Schnee und Wind kann es überall Schneeverwehungen geben – Achtung auf den Straßen!

Auf der B430 im Bereich Hohenwestedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde gab es laut Polizei am Morgen zwei Glätteunfälle. Auch hier wurde niemand verletzt: Es blieb bei Blechschäden. Ansonsten ist es im restlichen Land eher ruhig. Viele Leitstellen melden wenig bis keine Unfälle am Morgen. Von der Leitstelle Süd heißt es: “ Aktuell keinen einzigen Einsatz. Ein Traum.“ Die Stadt Kiel warnt trotzdem vor Glätte – hier fährt der Räumdienst deshalb im 24-Stunden-Betrieb.

Ein Auto fährt in Leezen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) über eine schneebedeckte Landstraße.

Staus, Baustellen, Gefahren-Hinweise: Meldungen zum Verkehr für Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Bus der Kieler Verkehrsgesellschaft fährt auf einer Straße.

Der Wintereinbruch hatte am Wochenende dafür gesorgt, dass fast 18 Stunden lang kein Bus fahren konnte. Jetzt ergreift die Stadt Maßnahmen.

06:01 Uhr

Zugausfälle und Verspätungen bei der Bahn

Wegen Sturmtief „Elli“ kommt es zu Problemen im Bahnverkehr. Vielerorts fahren keine Züge. Beispielsweise gibt es laut Deutscher Bahn Einschränkungen auf der Linie RE7 Flensburg/Kiel – Hamburg. Auch beim RE6 Hamburg – Sylt kommt es zu Verspätungen und vereinzelt zu Ausfällen. Auch im Fernverkehr gibt es Probleme: Die Bahn hat deshalb die Zugbindung aufgehoben. Unter bestimmten Voraussetzungen können Fahrgäste ihr Ticket auch später nutzen. Die Nordbahn will bis zum Vormittag ihre Strecken prüfen – bis dahin fallen am Morgen alle Verbindungen aus.

Ein Zug der Nordbahn steht an einem Gleis des Bahnhofs in Heide.

Zugefrorene Gleise, glatte Straßen und kräftige Windböen: Der angekündigte Schneesturm „Elli“ wirkt sich auf Züge, Busse und Fähren aus.

05:34 Uhr

Eutin, Lübeck, Ahrensburg: Glätteunfälle sorgen für Blechschäden

Die Polizei-Leitstelle Süd meldet etwa zehn Glätteunfälle seit gestern Abend, unter anderem in Kasseedorf bei Eutin (Kreis Ostholstein), in Lübeck und in Hoisdorf im Kreis Stormarn. Es blieb aber bei Blechschäden. Verletzt wurde niemand. Auf der A1 Höhe Ahrensburg ist am späten Abend ein Lkw durch den starken Wind förmlich umgeweht worden. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Die Autobahn ist wieder frei. Aktuell ist es laut Polizei im Süden und Osten des Landes ruhig. Andere Leitstellen meldeten noch keine Unfälle.

05:09 Uhr

Schnee und Glätte zum Schulstart in SH

Wer nicht von den Schulschließungen in den neun Kreisen betroffen ist, sollte heute früh besonders aufmerksam sein. Die glatten Straßen und Schneeverwehungen könnten den Schulweg gefährlicher machen als sonst. Laut dem Bildungsministerium liegt die finale Entscheidung, ob der Weg zur Schule für die Kinder zumutbar ist, bei den Eltern.

Zwei Kinder mit einem Schlitten laufen über einen mit Schnee bedeckten Gehweg.

Wegen Schnee und Glätte fällt der Unterricht in neun Kreisen Schleswig-Holsteins am Freitag aus. Dies teilte das Bildungsministerium mit.

Ein Verkehrsschild "Achtung, Schule!" bei Schneefall.

Wegen Sturmtief „Elli“ fand am Freitag vielerorts kein Unterricht statt. Am Montag soll laut Bildungsministerium der Unterricht wieder stattfinden.

05:05 Uhr

Keine Präsenzveranstaltungen an Unis in Kiel und Flensburg

Auch Studierende können heute teilweise zu Hause bleiben. Präsenzveranstaltungen auf dem Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) fallen laut der Uni heute für alle Fachbereiche aus, heißt es auf der Webseite. Das Gleiche gilt für die Europa-Universität Flensburg. Der gesamte Campus inklusive Bibliothek ist heute geschlossen.

05:00 Uhr

Schulausfall in mehreren Kreisen in Schleswig-Holstein

Wegen Sturmtief „Elli“ dürfen Schülerinnen und Schüler in vielen Teilen Schleswig-Holsteins heute zu Hause bleiben. Das betrifft laut Bildungsministerium allgemein- und berufsbildende Schulen in den Kreisen Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg, Nordfriesland, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Steinburg und Stormarn. Landesweit findet an den Förderzentren kein Unterricht statt. Berufsbildende Schulen können demnach auch in den Distanzunterricht wechseln. Eine Notbetreuung für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 sei sichergestellt. Bei Unsicherheit, ob die eigene Schule betroffen ist, können sich Eltern jederzeit über die Hotline des Bildungsministeriums informieren (0800 1827271).

Ein Verkehrsschild "Achtung, Schule!" bei Schneefall.

Wegen Sturmtief „Elli“ fand am Freitag vielerorts kein Unterricht statt. Am Montag soll laut Bildungsministerium der Unterricht wieder stattfinden.

05:00 Uhr

Liveticker zum Winterwetter – Moin an Tag 2!

Guten Morgen! Wir melden uns nach einem ereignisreichen ersten Tag zurück mit unserem Liveticker zum Schneegestöber aus Schleswig-Holstein! Hier gibt es Nachrichten und Geschichten rund um das Winterwetter. Heute kommt Sturmtief „Elli“ aller Voraussicht nach erst so richtig an. Den ganzen Tag über ist mit Einschränkungen und Glätte zu rechnen. Am Sonnabend soll sich die Lage dann schon etwas beruhigen.

Ein verschneites Ortseingangsschild.

Das Sturmtief „Elli“ ist da. Schneeverwehungen und Hochwasser an der Ostsee sind möglich.

Eine S-Bahn der Linie S1 steht im verschneiten Bahnhof von Wedel.

Sturmtief „Elli“ ist im Anmarsch – im NDR Liveticker berichten wir über die Auswirkungen auf das nördlichste Bundesland.

Und so läuft es heute in den anderen Bundesländern:

Eine Stadtbahn ist in Hannover im Schnee stecken geblieben.

In Hannover sind zwei Stadtbahnen entgleist. Die Lage auf den Straßen in Niedersachsen ist wegen des Sturms angespannt.

Schnee in Westmecklenburg

Das Sturmtief „Elli“ sollte vor allem den Südwesten des Landes treffen. Hier finden Sie alle Meldungen des Livetickers.

Ein Mann mit einem Schneeschieber auf einem Bahngleis in Hamburg.

Sturmtief „Elli“ und Glätte sorgen in Hamburg für Störungen im Verkehr und im öffentlichen Bereich. Die aktuelle Lage im Überblick.

08.01.2026 14:47 Uhr

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Wellen schlagen gegen die Seebrücke in Haffkrug.

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Der Wasserpegel am Stadthafen in Schleswig

In Schleswig tritt das Wasser bereits übers Ufer. Aktuell werden zum Teil Windstärken von 10 gemessen.

Ein Mikrofon vor zwei Menschen.

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