
Stand: 09.01.2026 15:40 Uhr
Nach dem Brand in der Grundschule Beuthener Straße in Hannover-Mittelfeld im November, plant die Stadt einen Neubau. Bis 2027 soll das neue Schulgebäude ganz in der Nähe fertig sein.
Es soll nur 500 Meter entfernt vom alten Standort in der Erythropelstraße in Modulbauweise entstehen. Der Stadt zufolge soll darin auch genug Platz für Ganztagsangebote und eine Mensa sein. Der Sportunterricht werde weiterhin am alten Standort in der Beuthener Straße stattfinden. Die Stadt rechnet mit Kosten von 25 Millionen Euro. Sie schiebt das Projekt nun im Eilverfahren an, um den Schülern „so schnell wie möglich einen verlässlichen, wohnortnahen Lernort“ und den Eltern „Planungssicherheit“ zu bieten, sagte Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne).

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Das Feuer war in einem Trakt zwischen zwei Gebäuden ausgebrochen. Es kam zu einer massiven Rauchentwicklung.
Käthe-Paulus-Schule nimmt Schüler zeitweise auf
Übergangsweise werden die etwa 370 Schülerinnen und Schüler der Stadt zufolge an der Käthe-Paulus-Schule am Kronsberg unterrichtet. Doch diese Lösung sei keine dauerhafte, da die Schule im Sommer kommenden Jahres selbst zusätzliche Klassen aufnehmen müsse. Dann soll der vierte Jahrgang an die nahegelegene Grundschule Kronsberg wechseln. Die Beförderung der Schülerinnen und Schüler wird laut Stadt weiterhin organisiert.
Schule brannte Ende November ab
Die Grundschule Beuthener Straße wurde Ende November durch ein Feuer zerstört. Die Polizei geht eigenen Angaben zufolge von Brandstiftung aus – darauf deute die Spurenlage hin. Wie genau das Feuer verursacht wurde, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen, hieß es. Den Schaden schätzen die Beamten auf rund 2 Millionen Euro. Der Stadt Hannover zufolge wurden durch das Löschwasser Aula, Hauptflur und Sanitärbereiche schwer beschädigt. Da die Schule ohnehin sanierungsbedürftig gewesen wäre, nehme die Stadt den Brand zum Anlass, gleich das gesamte Gebäude zu erneuern und zu erweitern, hieß es. Die Abrissarbeiten liefen bereits, ein Neubau könne frühestens 2031 fertiggestellt werden.

Laut Staatsanwaltschaft Hannover soll der Junge das Feuer gelegt haben. Teile der Schule sind abgebrannt.

Nach dem Feuer in einer Grundschule nimmt eine benachbarte Einrichtung Kinder und Lehrkräfte auf. Ein echter „Glücksfall“.

Ab Montag findet der Unterricht in einer anderen Schule statt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Der Gebäudetrakt, in dem die Aula liegt, wurde komplett zerstört. 130 Feuerwehrleute waren bis in die Nacht im Einsatz.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 09.01.2026 | 15:00 Uhr
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