Solingen. Der „Nussknacker“ gehört zu Weihnachten wie Tannenduft und Kerzenlicht. So startet dann das Theater und Konzerthaus mit dem Nussknacker-Thema ins neue Jahr.

Weiterlesen nach der Anzeige

Weiterlesen nach der Anzeige

Dabei weiß das Kulturmanagement: Seit mehr als 100 Jahren verzaubert Tschaikowskys Ballettklassiker Generationen – mit einer Geschichte, in der Traum und Wirklichkeit ineinanderfließen, Spielzeug lebendig wird und am Ende die Liebe triumphiert.

Nussknacker als spannendes Doppelbild

In Solingen ist der „Nussknacker“ in dieser Spielzeit zu Jahresbeginn sogar gleich zweimal zu erleben – in zwei Inszenierungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und gerade deshalb ein spannendes Doppelbild ergeben.

Weiterlesen nach der Anzeige

Weiterlesen nach der Anzeige

Einmal wurde dazu der Pina-Bausch-Saal angemietet, das gilt für das Gastspiel am 13. Januar mit dem Ballett-Klassiker. Das berichtet Kathrin Jäger für das Kulturmanagement.

Ballett und Tanz füllen Pina-Bausch-Saal

Die zweite Version kommt als Tanztheater in denselben Saal. Dann wird aus dem Ballett zugleich auch ein modernes Märchen. Ballett läuft nicht nur bei den Solinger Tanzfesten im November gut. Auch andere Produktion sorgen für ein ausverkauftes Haus – wie zuletzt zweimal Narnia als Produktion des Ballett- & Tanz-Ateliers Janine Korten aus Haan.

Zu den beiden Versionen der Ballett-Vorlage in diesem Januar: Den klassischen Zugang bringt das Classico Ballet Napoli als Produktion der Konzertagentur Friedmann auf die Bühne des Pina-Bausch-Saals.

Konzertagentur präsentiert den klassischen Nussknacker

Das Ensemble, laut Agentur verwurzelt in der Tradition des europäischen Balletts, erzählt die bekannte Weihnachtsgeschichte mit tänzerischer Präzision, opulenten Kostümen und liebevoll gestalteten Bühnenbildern.

Weiterlesen nach der Anzeige

Weiterlesen nach der Anzeige

Tschaikowskys unsterbliche Musik trägt durch eine zauberhafte Welt, in der Puppen erwachen, Mäuseheere kämpfen und das Staunen der Kindheit wieder auflebt.

Seit mehr als 100 Jahren gehört Tschaikowskys Ballettklassiker „Nussknacker“ fest zur Theater- und Musikkultur der Welt. Die Konzertagentur Friedmann bringt ihn nach Solingen.

Die Konzertagentur Friedmann verspricht: Die Inszenierung bewahrt bewusst die klassische Form, öffnet sich aber behutsam modernen choreografischen Akzenten – ein Angebot für die ganze Familie und für alle, die den „Nussknacker“ als festlichen Klassiker lieben.

Nussknacker wird zeitgenössisch getanzt

Einen völlig anderen Blick wagt wenige Tage später die inklusive Tanztheaterproduktion „Nussknacker – ein modernes Märchen“ von Curtis & Co. – dance affairs/EveryBody.

Ausgangspunkt ist ebenfalls Tschaikowskys Werk, doch die vertrauten Bilder von Geborgenheit und Nostalgie werden hinterfragt und neu zusammengesetzt. In einer Zeit voller Unsicherheiten stellt das Ensemble die Frage, wo wir uns heute noch sicher fühlen – und ob Erinnerungen Halt geben oder selbst brüchig geworden sind.

Weiterlesen nach der Anzeige

Weiterlesen nach der Anzeige

Nussknacker mal prachtvoll, mal poetisch

Klassisches Ballett weicht zeitgenössischem Tanz, ikonische Melodien verbinden sich mit modernen Klangwelten. Gebärdensprache ist integraler Teil der Inszenierung, die sich an Erwachsene und Kinder ab acht Jahren richtet.

So zeigt Solingen den „Nussknacker“ gleich doppelt: als prachtvolles Weihnachtsmärchen und als poetische, inklusive Auseinandersetzung mit Gegenwart und Erinnerung. Zwei Abende, zwei Handschriften – und ein Klassiker, der beweist, wie zeitlos und wandelbar er ist.

Infos zu den beiden Vorstellungen

„Der klassische Nussknacker“: Classico Ballet Napoli, Dienstag, 13. Januar, 19.30 Uhr, Theater und Konzerthaus Solingen, Pina-Bausch-Saal, Karten an der Theaterkasse, Tel. 0212-202820, von 46,50 bis 69,50 Euro, ebenfalls im Onlineshop des Theaters unter theater-solingen.de erhältlich

„Der moderne Nussknacker“: Curtis & Co. – dance affairs/EveryBody, Freitag, 16. Januar, 19.30 Uhr und Samstag, 17. Januar, 16 Uhr, Theater und Konzerthaus Solingen, Pina-Bausch-Saal, Karten ab 16 Euro an der Theaterkasse

Weiterlesen nach der Anzeige

Weiterlesen nach der Anzeige

Hinweise: Für Erwachsene und Kinder ab acht Jahren, Gebärdensprache ist Teil der Inszenierung, es gibt eine Einführung, ein Nachgespräch und Tanzworkshops. Anmeldungen und weitere Informationen können unter kulturmanagement@solingen.de erfragt werden.

Vorschau: Das Tanztheater 55+ zeigt am Mittwoch, 28. Januar, im Pina-Bausch-Saal seine neue Produktion „MY BEAUTY! MY GLORY?“. Das Solinger Ensemble nähert sich darin der performativen und bildkünstlerischen Arbeit von Erwin Wurm – zeitgenössisch, generationenübergreifend und mit Blick auf Diversität und Respekt.

ST