Blindgänger-Verdacht in der Innenstadt
Straße im Kreuzviertel für zwei Monate gesperrt


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Im Kreuzviertel sondiert die Stadt ab Montag (12.1.) einen Bombenverdachtspunkt. © Thomas Frey/dpa

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Auf der Essener Straße im Dortmunder Kreuzviertel beginnen planmäßig am Montag, 12. Januar, Sondierungsarbeiten. Anlass ist ein Kampfmittel-Verdachtspunkt im Bereich der Hausnummern 20 bis 27, der untersucht werden muss. Das beauftragte Unternehmen hebt dafür eine Baugrube aus, um den betroffenen Bereich prüfen zu können.

Im Zuge der Arbeiten wird die Essener Straße vollständig gesperrt. Die Sperrung gilt von Höhe der Hausnummer 15 bis zur Kreuzung mit der Lindemannstraße. Für den Verkehr werden je nach Fahrtrichtung Umleitungen eingerichtet und ausgeschildert. Diese führen über die Lindemannstraße, den Neuen Graben, die Liebigstraße sowie die Kreuzstraße.

Nach Angaben der zuständigen Stellen sollen die Sondierungsarbeiten bis zum 13. März abgeschlossen sein. Anschließend ist vorgesehen, die Straße wiederherzustellen und wieder für den Verkehr freizugeben. Der Beginn der Arbeiten steht unter dem Vorbehalt der aktuellen Witterung. Sollte es die Wetterlage erforderlich machen, kann sich der Start der Maßnahme verschieben.

Immer wieder Verdachtspunkte in Dortmund

In Dortmund werden bei Bauarbeiten regelmäßig Kampfmittel-Verdachtspunkte aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Grundlage sind historische Luftbilder, die Hinweise auf mögliche Blindgänger liefern. Die Sondierungen können sich über längere Zeiträume erstrecken, da mögliche Funde vorsichtig freigelegt und bewertet werden müssen. Je nach Lage und Ergebnis der Untersuchungen kann es zu Sperrungen oder Evakuierungen kommen.