Newsblog zur US-Politik

USA beschlagnahmen weiteren Öltanker

Aktualisiert am 10.01.2026 – 01:57 UhrLesedauer: 21 Min.

Kristi Noem über Sicherheit der US-NordgrenzeVergrößern des Bildes

US-Heimatschutzministerin Kristi Noem hat bekannt gegeben, dass die USA einen weiteren Öltanker aufgehalten haben. (Quelle: Paul Sancya/AP/dpa/dpa-bilder)

Die USA intensivieren ihre Bemühungen um Grönland. Bundesbeamte schießen auf zwei Menschen in Portland. Alle Entwicklungen im Newsblog.

US-Präsident Donald Trump hat sich am Freitag mit den Chefs einiger der weltgrößten Ölkonzerne getroffen und sie zu Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Dollar in Venezuela gedrängt. Ziel sei es, die Energiebranche des Landes nach der Festnahme von Staatschef Nicolas Maduro wieder aufzubauen und die Ölförderung massiv auszubauen.

„US-Konzerne werden die Gelegenheit haben, die verrottende Energie-Infrastruktur Venezuelas wieder aufzubauen“, sagte Trump zu Beginn des Treffens im Weißen Haus. Zudem lobte er eine Vereinbarung mit der venezolanischen Übergangsführung über die Lieferung von 50 Millionen Barrel Rohöl an die USA.

Nach den tödlichen Schüssen auf eine Frau in Minneapolis gehen die Proteste gegen Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE weiter. In mehreren US-Bundesstaaten kam es zu Solidaritätskundgebungen. In der Großstadt Minneapolis im Bundesstaat Minnesota im Norden der USA demonstrierten am Freitag (Ortszeit) nach Angaben von US-Medien unter anderem auch Dutzende Schülerinnen und Schüler gegen die Präsenz der Einwanderungsbehörden.

Für das Wochenende sind Medienberichten zufolge landesweit Hunderte Proteste und Kundgebungen unter dem Motto „ICE Out For Good“ angekündigt. Ein Bündnis aus Bürgerrechts- und Migrantenorganisationen hatte dazu aufgerufen. Die Aktionen sollen nach Angaben der Veranstalter friedlich verlaufen und sich gegen zunehmende Gewalt von Einwanderungsbehörden sowie Einsätze in lokalen Gemeinden und an Schulen richten.

Bei einem Treffen mit Führungskräften der Öl- und Gasindustrie hat US-Präsident Donald Trump erklärt, dass er sich nächste Woche mit der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado treffen wolle. „Sie wird zu Besuch kommen und unserem Land ihre Aufwartung machen“, sagte Trump. „Und sie kommt irgendwann nächste Woche, ich glaube, am Dienstag oder Mittwoch.“ Er fügte hinzu, dass die Beziehungen zur venezolanischen Interimspräsidentin Delcy Rodriguez derzeit „sehr gut“ seien.