Ein Stromausfall im Bereich Oberbarmen hat am Mittwochabend den Betrieb der Wuppertaler Schwebebahn lahmgelegt. Einer der Züge konnte den nächstgelegenen Bahnhof nicht mehr ganz erreichen – und zwar an der Endhaltestelle in Wuppertal-Oberbarmen.
Feuerwehr kam zu Hilfe
Der Wagen stand ganz knapp mit der ersten Tür im Bahnhof, als der Strom ausfiel. Die Stadtwerke riefen daraufhin die Feuerwehr, die den Bereich absicherte und die 15 Fahrgäste plus der Fahrerin aus der Schwebebahn begleitete. Das dauerte etwa eine Stunde.
Die wichtigste Nachricht: Niemand wurde verletzt.
Schuld war ein defektes Kabel
Der Stromausfall dauerte zwar nur eine Stunde. Bis die Schwebebahn aber wieder ihren Betrieb aufnehmen konnte, dauerte es insgesamt drei Stunden, da die Wuppertaler Stadtwerke das System zunächst überprüfen mussten.
Katrin ten Freyhaus von den WSW nennt als Grund für den Ausfall einen Kabelfehler. „Dieser hat einen Stromausfall herbeigeführt. Der betraf zwar nur einige Straßenzüge in Barmen und Langerfeld. Aber eben auch die Schwebebahn-Wagenhalle und die Station in Oberbarmen.“
Die Schwebebahn-Station konnte kurzzeitig mit Notstrom versorgt werden, die Schiene aber nicht, so dass die Bahn dennoch nicht fahren konnte, so die Pressesprecherin weiter. Auch die Möglichkeit, die liegen gebliebene Bahn weg- und in die Station zu drücken, sei aufgrund des fehlenden Stroms nicht möglich gewesen.
„Der restliche Teil der Schiene war aber mit Strom versorgt, so dass alle anderen Bahnen in die Stationen fahren und die Fahrgäste aussteigen konnten.“ Im Anschluss mussten auch diese den Betrieb bis kurz vor 23 Uhr unterbrechen.