Einer patzt – und einer schreibt sein Fußball-Märchen!
Frankfurt und der BVB trennen sich nach der Winterpause spektakulär mit einem 3:3-Unentschieden. Mega-Bock: Stürmer Serhou Guirassy (29) foult im eigenen Strafraum, verursacht einen Elfer. Mega-Jubel: Frankfurt-Neuzugang Younes Ebnoutalib (22) trifft direkt!
Guirassy-Frust und ein Fußball-Märchen!
Die Freitagspartie im Deutsche Bank Park wird von Tief „Elli“ weitgehend verschont. Und zum Frankfurter Stadion gibt es schon kurz vor Anpfiff große News: Der Klub verkündet, dass die Zusammenarbeit mit dem Stadionpartner bis 2035 verlängert wird. Das bringt dem Verein insgesamt rund 100 Mio. ein!
Sportlich setzt der BVB das erste Ausrufezeichen. 10. Minute: Mit der ersten Torchance des Abends geht die Borussia in Führung. Ryerson legt für Beier vor, der versenkt aus neun Metern zum 1:0.
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Doch die Dortmunder schenken die Führung quasi her. Theate verlängert einen Einwurf mit dem Kopf in die Box, dort wird Koch klar von BVB-Stürmer Guirassy in der Kniekehle getroffen (21.). Elfer! Can Uzun versenkt eiskalt (22.). Guirassy (Vertrag bis 2028) steckt sportlich derzeit ohnehin in einer schwierigen Phase, in den vergangenen Spielen ist ihm wenig gelungen. Sein letzter Liga-Treffer war am 31. Oktober! In der 66. Minute wird der Pechvogel gegen Silva ausgewechselt.
Es ist das erwartete enge Spiel. Und die Frankfurter wittern Revanche: In der 2. Runde des DFB-Pokals flog die Eintracht dramatisch gegen Dortmund im Elfmeterschießen (3:5) raus.

Younes Ebnoutalib (22) bejubelt seinen 1. Bundesliga-Treffer
Foto: AP
Fußball-Märchen von Ebnoutalib
Und auch in dieser Partie ist es dramatisch. Erst geht der BVB durch Nmecha erneut in Führung (68.). Dann kommt direkt der Frankfurter Gegenschlag.
71. Minute: Ebnoutalib, Neuzugang und gebürtiger Frankfurter, trifft zum 2:2-Ausgleich. Eintracht hatte Ebnoutalib für fixe 8 Mio. Euro Ablöse (plus knapp 1 Mio. Boni) von Zweitligist Elversberg verpflichtet. Im Januar 2024 stand der Deutsch-Marokkaner vor dem Nichts. Er war ohne Verein, weil er wegen eines Mittelfußbruchs den Vertrag beim italienischen Drittligisten AC Perugia aufgelöst hatte.
In der 90. Minute dann der nächste Eintracht-Jubel: Mahmoud Dahoud trifft zum 3:2. Doch das Spiel ist nicht vorbei: Carney Chukwuemeka erzielt ganz zum Schluss den Ausgleich (90.+6). Was für eine Kracher-Partie!