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Ein Passagier aus den USA ist am Flughafen München ausgerastet. Die Bundespolizei musste einschreiten, nachdem der Amerikaner aggressiv wurde.

Flughafen München – Ein 39-jähriger US-Amerikaner hat am Montag (5. Januar) am Flughafen München für einen Eklat gesorgt. Darüber berichtete die Polizei in einer Pressemitteilung. Der Reisende war aus Thessaloniki angekommen und wollte seinen Flug nach Denver antreten. Bei der Ausreisekontrolle nutzte er die sogenannte EasyPASS-Anlage, eine teilautomatisierte Grenzkontrolle, die Passagieren normalerweise eine schnelle und unkomplizierte Durchreise ermöglicht. Da die Kontrolle ihm jedoch anscheinend zu lange dauerte, reagierte er zunehmend ungeduldig, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.

Nach Drohnensichtung am Flughafen München - FlugbetriebDer Flughafen München. Alle drei internationalen Flughäfen Bayerns berichten über steigende Passagierzahlen. (Archiv) © Armin Weigel/dpaUS-Amerikaner flippt am Flughafen München aus – dann muss Bundespolizei eingreifen

In seiner Frustration drückte der Mann gewaltsam eine Tür der EasyPass-Anlage auf. Als die Beamten ihn auf sein Verhalten ansprachen, reagierte der 39-Jährige mit verbalen Angriffen. Er beleidigte die Bundespolizisten als „Nazis“ und „Fucking Bitches“, schreibt die Polizei weiter. Aufgrund seines aggressiven Auftretens und seines starken Alkoholkonsums wurde der Mann zur Polizeiwache gebracht.

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Der US-Amerikaner muss nun mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung rechnen, konnte jedoch seine Heimreise antreten, so die Polizei abschließend. (Quelle: Bundespolizei) (lso)