Tier in Lebensgefahr

Polizei rettet völlig abgemagerte Hündin aus Wohnung

09.01.2026 – 15:00 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Hund (Symbolbild): Im Tierheim Arche Noah in Brinkum ist ein alter Bekannter eingezogen.Vergrößern des Bildes

Ein Hund (Symbolbild): In Berlin hat das Veterinäramt eine Hündin gerettet – sie war in einem lebensbedrohlichem Zustand. (Quelle: IMAGO/Filippo Carlot)

Kurz vor Weihnachten beschäftigt die Behörden ein tragischer Fall: Die Polizei rettet eine Hündin, die kurz vor dem Tod steht. Welche Konsequenzen dem Halter drohen.

Die Polizei hat kurz vor Weihnachten eine stark vernachlässigte Hündin aus einer Berliner Wohnung sichergestellt. Das Tier habe sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befunden, teilte die Berliner Veterinär- und Lebensmittelaufsicht am Freitag mit.

Demnach war die Hündin bei der Rettung stark unterernährt, unterkühlt und verhielt sich apathisch. Ihre Haltungsbedingungen wiesen auf längere Vernachlässigung hin. Nach sofortiger Versorgung in einer Tierklinik kam das Tier zur Tiersammelstelle Berlin.

Laut der tierärztlichen Untersuchung dort litt das Tier unter Blutarmut sowie einem lebensbedrohlich untergewichtigen Zustand mit ausgeprägtem Muskelschwund. Zum aktuellen Gesundheitszustand machte die Behörde keine Angaben.

Ein implantierter Mikrochip zeigte die rumänische Herkunft des Tieres. Es handelt sich vermutlich um einen „Tierschutzhund“ aus einer Auslandsvermittlung nach Deutschland. Die Veterinär- und Lebensmittelaufsicht hat nach eigenen Angaben bereits tierschutzrechtliche Maßnahmen eingeleitet.