- Leserinnen und Leser bewerteten im Online-Voting ihre beliebtesten Kulturorte in Bremen, darunter das Science Center und die Kunsthalle.
- Das Konzerthaus Die Glocke wird für seine Architektur und das vielfältige Programm gelobt, der geplante Umbau ist jedoch umstritten.
- Das Theater am Goetheplatz und der Schlachthof werden wegen ihres diversen Angebots, der Atmosphäre und engagierten Künstler von Nutzern besonders geschätzt.
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Wo ist Bremen am schönsten? Was muss man in der Hansestadt gesehen oder getan haben? Antworten auf Fragen wie diese liefern wir Ihnen nun jede Woche. Genau genommen liefern gar nicht wir, sondern unsere Leserinnen und Leser, die wir regelmäßig im Internet befragen. Dieses Mal wollten wir wissen: Welchen Kulturort in Bremen mögen Sie am liebsten? So haben unsere Nutzerinnen und Nutzer abgestimmt:
Platz 5: Universum (sieben Prozent)
Das Science Center in der Universität Bremen lädt Besucherinnen und Besucher ein, an über 300 Exponaten Naturwissenschaft hautnah zu erleben. „Toll für alle, egal wie alt“, schreibt ein Nutzer auf weser-kurier.de. Jemand anderes hebt hervor, wie vielfältig das Mitmachmuseum sei und dabei Fragen des Alltags erkläre.
Platz 4: Die Glocke (14 Prozent)
Nicht nur von außen begeistert das Konzerthaus an der Bremer Domsheide: „Wunderbar“, „einzigartig“ und „eindrucksvoll“, so schwärmen unsere Nutzerinnen und Nutzer von dem Gebäude. Auch die Innenausstattung sei geschmackvoll, die Akustik herrlich, das Programm vielfältig – auch für „Nicht-Klassiker“ gebe es das passende Angebot. Ob der große Umbau der Glocke wirklich stattfinden kann, ist weiterhin unklar – Behindertenverbände hatten sich gegen die Pläne gestellt.
Platz 3: Theater Bremen (15 Prozent)
Originell und divers ist nach unseren Leserinnen und Lesern auch das Programm im Theater am Goetheplatz. Sabine Görger schreibt, dass ihr besonders die Öffnung nach außen gefalle: „die Spielstätte auf dem Goetheplatz im Sommer und das Weihnachtssingen zum dritten Advent dort“. „Ein lebendiges Theater mit tollen Schauspielern, Tänzern und Sängern“, schreibt ein anderer Nutzer.
Platz 2: Kunsthalle Bremen (20 Prozent)
Als äußerst lohnenswert wird auch ein Besuch in der Kunsthalle bewertet. Für unsere Nutzerschaft ein „Ort der Ruhe und Inspiration“, mit ansprechender Kunst und Ausstellungen auf höchstem Niveau. „Eine der besten Sammlungspräsentationen in ganz Deutschland“, urteilt ein User.
Platz 1: Kulturzentrum Schlachthof (27 Prozent)
Am meisten überzeugt der Schlachthof wegen seines breiten Angebots, tollen Ambientes und der guten Künstlerauswahl. „Immer wieder grandiose Konzerte von hervorragenden Künstlern und Bands“, lobt Angela aus Borgfeld. Ute Ulbig aus Delmenhorst schreibt, den Darstellern sei anzumerken, dass sie mit Herzblut spielen. Jemand Weiteres rät, sich gerade die unbekannteren Künstlerinnen und Künstler anzuschauen.
Welche Kulturorte in Bremen wurden laut Leservoting besonders hervorgehoben und aus welchen Gründen?
Laut Leservoting wurden in Bremen unter anderem das „Eisen“ im Ostertor als beste Kneipe für seine abwechslungsreichen Veranstaltungen, stabile Drinks und herzliche Atmosphäre hervorgehoben sowie das „Meisenfrei“ im Stephaniviertel aufgrund der einzigartigen Nähe zur Livemusik und dem stets wechselnden Programm. Der historische Ort „Spitzen Gebel“ wurde für seine urige Atmosphäre, das freundliche Personal und den spürbaren historischen Charme gelobt. In Bremerhaven erhielten das Deutsche Auswandererhaus Anerkennung für die eindrucksvolle Vermittlung von Migrationsgeschichte und das Klimahaus für seine spannende, interaktive Wissenswelt zum Klimawandel.
Quellen
Welche Kontroversen gibt es aktuell um den geplanten Umbau des Konzerthauses Die Glocke und welche Akteure sind daran beteiligt?
Aktuell gibt es Kontroversen um die Finanzierung des geplanten Umbaus des Konzerthauses Die Glocke in Bremen, da die zugesagten Fördermittel des Bundes von 40 Millionen Euro nur für die grundlegende Sanierung ausreichen, während die umfassendere Erweiterung deutlich höhere Kosten verursachen würde und auf zusätzliche private Gelder angewiesen wäre. Zu den beteiligten Akteuren zählen der Bremer Senat, Bürgermeister und Kultursenator Andreas Bovenschulte (SPD), Bausenatorin Özlem Ünsal (SPD), das Architekturbüro JSWD aus Köln zusammen mit Gina Barcelona Architects, sowie zahlreiche Fachleute und interessierte Mitglieder der Stadtgesellschaft. Zudem werden weitere Diskussionen zur Gestaltung des Vorplatzes und über städtebauliche Aspekte erwartet, was auf weiterhin kontroverse Debatten im Planungsprozess hindeutet.
Quellen
Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.
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