Neun Tage Vorbereitung sind vorbei! Und damit auch die Chance für den Anschlusskader, sich bei Trainer Ole Werner (37) für die Startelf in der zweiten Saisonhälfte zu empfehlen. Klar aber: Auch in der Rückrunde wird der Coach größtenteils auf eine eingespielte Startelf setzen, die Chance auf Rotation ist bei nur zwei Wettbewerben gering.
Damit jedoch aber natürlich das Frust-Potenzial auf der Bank – so in der Innenverteidigung: Dort ist El Chadaille Bitshiabu (20/Vertrag bis 2029), wie von BILD bereits Anfang November berichtet, unzufrieden und will im Winter weg. Nun hat er nach BILD-Informationen sogar den Berater gewechselt. Der Franzose wird künftig von der Agentur von „Fokus“ betreut und da von Dirk Hebel, der u.a. auch der Berater von Marco Reus (36/Los Angeles Galaxy) ist. Der Kölner Unternehmer war erst vor kurzem mit seinem französischen Kollegen Emmanuel Lacroix fusioniert.
Was bringt Bitshiabus Berater-Wechsel? Nach BILD-Informationen war Liga-Konkurrent Gladbach an ihm interessiert. Sport-Boss Rouven Schröder (50) ist großer Fan von ihm, fragte vor Weihnachten wegen einer Winter-Leihe an – und blitzte bei Leipzig ab. Stattdessen holte die Borussia dann Japan-Juwel Kota Takai (21) per Leihe von Premier-League-Klub Tottenham Hotspur. Wie die „L´Equipe“ berichtet, sollen an Bitshiabu nun Monaco, Manchester United und Lyon dran sein.
Der Standpunkt von RB Leipzig allerdings bleibt unverändert. Bitshiabu darf nicht gehen. Die Gründe: Der physisch starke Innenverteidiger, der 2023 für 15 Mio. Euro von Paris Saint-Germain gekommen war, wird sehr geschätzt, ist einziges Linksfuß-Backup für Castello Lukeba (22).
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Quelle: Youtube@rbleipzig08.01.2026
Sport-Boss Marcel Schäfer (41) sagte er im Camp: „Der eine oder andere ist sicherlich mit seiner Einsatzzeit nicht ganz so zufrieden. Trotz alledem wollen wir mit dem Kader die zweite Hälfte der Saison gestalten, weil wir von ihm überzeugt sind. Wir haben ein großes Vertrauen in die Gruppe.“
Immerhin: Konkurrent Lukeba ist einer der Verkaufskandidaten für den Sommer, könnte dank Ausstiegsklausel 80 Mio. Euro bringen. Bis dahin allerdings muss sich Bitshiabu in Geduld üben.